Wie alles begann…

…ja, ich gebe zu, es war mal wieder ein neuer Hirnpups von uns. Nach Auswander-Plänen nach Kanada, über ein super Job-Angebot in Bayern (ja, wir haben es ausgeschlagen) bis hin zu der verrückten Idee alles hinzuschmeißen. Eine Konstante hatten die Pläne aber immer: Wir wollten was mit Tieren machen, so n Hof haben oder so. Ein auf Selbstversorger machen und so weiter. Tja, meinte dann mein Mann, wir haben ja eigentlich gar keine Ahnung wie das alles funktioniert (auch wenn er mit einem PC Simulator schon kräftig geübt hat). Wo er Recht hat, hat er Recht.

Wir saßen also draußen, unter unserem Pavillon und Phil meinte: „Kann man eigentlich nicht einfach auf nem Bauernhof helfen und sich das alles mal anschauen?“ In dem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen…“Doch, da gibt’s doch dieses wwoofen“, meinte ich, „da kann man gegen Kost und Logis auf dem Hof helfen“. Und damit war die Idee geboren.

Dieser Abend ist jetzt ungefähr drei Wochen her. Und damit wir auch ja nicht wieder auf den Gedanken kommen unseren neuen  Plan schon wieder zu verwerfen, haben wir gleich alles in Bewegung gesetzt. Begonnen habe ich eigentlich mit Dingen, die erst mal Spaß machen, was ja auch irgendwie verständlich ist. Ich hab Listen angefangen, total schön geschrieben, auf der ersten steht drüber ZU VERKAUFEN, auf der zweiten EINLAGERN, dann ZU VERSCHENKEN UND CO. und natürlich MITNEHMEN. Ich dachte mir ne Müll-Liste mach ich nicht, das kommt von ganz alleine. Später kam dann noch die ellenlange TO-DO-LISTE dazu, die SORTIEREN-LISTE und die KOSTEN LISTE. Man merkt es wohl, ich bin ein Listen-Fan. Phil wollte ja lieber mit Haufen arbeiten, aber ich dachte das wird dann so unübersichtlich. Mit jedem Tag wuchsen die Listen, zuerst im Kopf und dann mit rumlaufen haben wir schon die größten Sachen durchdiskutiert und ich war überrascht wie wenig wir tatsächlich diskutieren mussten. Bei den meisten Dingen waren wir uns einig. Naja, Phil meinte er müsse seine alten Schlafanzüge aufheben, damit könnte man ja schließlich gut stopfen.

Ein großes Thema war das Einlagern. Ich habe mir Angebote von Mietlagern in der Umgebung und auch weiters weg eingeholt. Hm, die Preise überstiegen meine Vorstellungen bei Weitem. Wir wollten natürlich unsere laufenden Kosten so gering wie möglich halten (dazu wird es einen extra Beitrag geben), und da waren 190 Euro im Monat als günstigstes Angebot einfach immer noch viel zu viel. Es war auch echt schwierig abzuschätzen, wie viel Platz wir für unsere Sachen brauchen.

Und dann haben wir uns natürlich die wwoof-homepage angeschaut. Alles durchgelesen, kapiert und angemeldet. Mit der Anmeldung hatten wir Zugriff auf die Höfe. Dann hab ich mal gefiltert nach Bundesland: Bayern und ´Kinder willkommen´. Das wäre ja schon praktisch 😉 Es gab wirklich eine riesen Auswahl. Ich wusste gar nicht wonach ich gehen soll. Echt klasse, dass dort so viele Bauernhöfe mitmachen.

Ja und wie lang wollen wir das eigentlich machen? So nach und nach kristallisierte sich raus, dass wir bis zum 3. Geburtstag unserer Tochter umherziehen wollen. Wie Phils Oma so nett meinte: „Ihr seid ja dann wie die Zigeuner, oder?“

—–Fortsetzung folgt—–

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