Das Auto-Wohnwagen-Desaster

Oh mann, sind es echt nur noch dreienhalb Wochen bis zum Start?

Aaaah…naja, jetzt erzähl ich euch mal, was uns widerfahren ist und das ist nicht aus einer schlechten Komödie. Also von vorne: Unseren Wohnwagen haben wir über einen sehr bekannten Kleinanzeigen-Markt gefunden. Allein das ist ja schon ne Story wert. Nachdem ich nämlich fünf verschiedene Angebote gefunden habe, die für uns alle attraktiv waren und auch all den Anbietern eine Nachricht geschickt habe, kam der erste Rückruf:

„Hallo, Sie haben doch wegen dem Wohnwagen nachgefragt. Ja, der ist noch da.“

Ich: „Ähh…Könnten Sie mir sagen welcher?“ (Peinlich)

„Na, der Bla blub irgendeine Zahlenfolge Modell Pi-Pa-Po“

Ich: „Ähm, ja und wo steht der nochmal?“ (noch peinlicher)

Ich hatte wohl leicht den Überblick verloren. Naja. Also mein Mann ist dann losgedüst nach Leonberg, um sich einen Wohnwagen anzuschauen, der sich in der engeren Auswahl befand. Er rief mich dann an und meinte: „Ist eigentlich schon gut.“ Ok, dass reicht als Qualitäts-Einschätzung, dann kaufen wir ihn. Ja. Kein Witz. Für 3100 Euro haben wir dann den Wohnwagen mit TÜV, zwei Vorzelte (ein Sommer, ein Winter), einen Fahrradträger und diverses anderes Zubehör bekommen. Nachdem das Geld überwiesen war, dachte ich kurz: Hm. Ich hab ihn ja jetzt noch nicht gesehen. Egal, wird schon passen (hab ich das wirklich gedacht?). Das war Anfang Juni.

Wir hatten mit den ehemaligen Besitzern ausgemacht, dass wir ihn erst mal dort stehen lassen, da Phil ja noch keinen Anhänger-Führerschein besaß (Irgendwie auch peinlich). „Kein Problem, kein Problem. Der stand ja schon immer da auf dem Pferdehof.“ Übrigens hat wohl mal ein Pferd ausgeschlagen und die Seite des Wohnwagens getroffen. Zurück blieb ein Loch, da dachten sich die Besitzer des guten Stücks, die zufälliger Weise auch eine Elektiker-Firma oder so was besaßen, jetzt ist das Loch schon da; Mach mer ne Steckdose drauß. Und wir erfreuen uns nun an einer proffessionel eingebauten Außensteckdose 😉

Gut, dass mit dem Führerschein ging dann doch nicht so schnell. Zwischenzeitlich waren wir alle einmal dort gewesen zur Papierübergabe, die Kinder hellauf begeistert vom  Hochbett. Und dann war Phil nochmal dort gewesen und hat das Nummernschild mitgenommen *reusper*, Wohnwagen ohne Nummernschild an öffentlicher Straße, lalalala. Dann haben wir den Guten erst mal auf uns angemeldet. Und dann meinen Dad gefragt ob er uns den Wohnwagen mit unserem Auto holen kann. Ja klar. Einen Tag später die Whatsapp-Nachricht von Papa: „Habt ihr eigentlich die Spiegel?“ Wir brauchen  Spiegel? Wir haben doch so n dickes Auto. Ne, ne, Spiegel sind Pflicht. Oh, wir sind ja super informiert. Also bestell ich DIE Spiegel bei Amazon. Schnäppchen gemacht, dachte ich. Das Paket kam. Phil geht ans Auto…Ich „Und?“ Phil: „Ja, DER Spiegel passt.“ Der Spiegel? Nur einer? Wieso verkauft man den sowas einzeln und schreibt es nirgendwo hin? Die armen dummen Käufer wie ich. Pfff. Also noch einen bestellt. Endlich da. 24. Juni. Die Männer in drei Generationen (mein Papa, mein Mann, mein Sohn) fahren nach Leonberg. Nach 1,5 Stunden ruf ich mal an. Es geht nicht. WAS??? Kein Licht, kein Blinker, nichts. Der freundliche Nachbar hat aber den Wohnwagen schon an sein PKW angeschlossen. Das hat geklappt. Puh, es liegt nicht am Wohnwagen. Unser Auto ist nagelneu. Gekauft im Januar 2017. Hmmm. Zu dem Thema könnte ich einen eigenen Bericht schreiben, heute, 7.7.2017 ist unser Auto in der Werkstatt und keiner weiß was los ist. Angeblich hat die Elektronik nie funktioniert. Nebenbei, die Klimanlage auch nicht, ein Kabel war nicht richtig befestigt, das war im März und im Mai waren wir in der Werkstatt, weil die Türgriff-Abdeckung nicht fest war. Mindestens drei Leute haben uns schon mitleidig angeschaut und gemeint: „Ihr habt wohl ein Montags-Auto abbekommen.“ Na klasse.

Also, die Prüfung von Phil ist am Montag, 10.7.17. Bibber. Das war uns zu lange. Letzten Sonntag konnten wir dann endlich mithilfe eines Freundes und dem seinem Auto und seinen Spiegeln 😉 den Wohnwagen nach Hause holen. Wohoo! Die Bezüge sind gewaschen und unter schweißtreibender Arbeit auch wieder drauf. Jetzt wird noch geputzt, bisschen repaiert und dann endlich eingerichtet. Ich weiß langsam nicht mehr wohin mit den ganzen Stapeln: Verkaufen, Mitnehmen, Einlagern und Müll. Wobei wir mit unserem Lager großes Glück hatten. Aber das erzähle ich ein andermal.

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