Unkraut erfolgreich besiegt 

Das Internet war mal wieder ne Katastrophe gestern. Hmpf.

Zunächst einmal hatten wir Besuch. Ach das war schön. Kurz aber schön. Meine Schwester kam vorgestern Abend und blieb bis gestern vormittag. Die Kinder und wir haben uns sehr gefreut!

Gestern habe ich endlich mein Projekt „Unkraut“ beendet. Es ist etwas ausgeartet und nachdem Hannah und ihr ältester Sohn noch gemäht haben, hat mich erst Recht der Eifer gepackt, denn dann sieht es einfach noch schöner aus😊.

Zur Erinnerung…Das sind die Bilder von vor 2/3 Wochen…

Das Haus mit dem Garten bei unserer Ankunft
Der obere Teil der Mauer mit gaaaanz viel Unkraut

Muna zwischen Mauer und Garten

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich kann euch nicht genau sagen, wie lange ich gebraucht habe, aber es waren auf jeden Fall viele Tage. Am Schluss konnte ich jeden Tag dran weiter arbeiten und da hab ich sogar vom Unkraut geträumt 😅

Gerodet
Das sieht doch ganz hübsch aus
Auch die Stufen erstrahlen in neuem Glanz
Die Treppe von der alten Veranda hat einen neuen Platz gefunden

Genäht hab ich gestern auch noch. Heute muss ich mal n bisschen „Haushalt“ machen…und später willegal Hannah mit mir die Homepage machen.

Jetzt lauf ich noch mit Muna durch den Nebel und dann frühstücken 😊.  Einen wunderschönen Tag euch!

Vom Nähen und vom Wetter 

Es ist vollbracht! Mein 1. Nähwerk unterwegs. Die Hose wird verschenkt…

Da wir ja momentan eine Zwei-Raum-Wohnung zur Verfügung haben, hab ich die Nähmaschine im Wohnwagen aufgebaut. Welch eine Erleichterung, wenn man alles stehen lassen und am nächsten Abend weiterarbeiten kann 😊. 

UPDATE ALLTAG 

Mittlerweile ist es kälter geworden. Ja, lacht nicht. Es ist die Zeit des Zwiebelprinzips und der vielen verschiedenen Jacken. Wir brauchen morgens jetzt 15 Minuten länger zum Anziehen, um uns dann nachmittags bei 19 Grad die Kleider wieder vom Leib zu reißen. Tagsüber heizt sich der Zirkuswagen auf, so dass wir bei 23 Grad ins Bett können. Nachts nimmt die Temperatur stündlich ab und der Morgen startet mit kalten 13 Grad drinnen (immerhin)  und 5 Grad draußen. Also erst mal Feuer machen. Die Spaziergänge mit Muna sind z.T. noch in der Dämmerung und abends dann im Dunkeln 😱. Naja. Das kennt jeder Hundebesitzer. 

Aber diese spätsommerlichen Sonnenstrahlen sind so angenehm, dass man das alles vergisst. Hoffentlich bleibt es noch bisschen so.

Grüße eure (wieder gesunde) Micha

Zeit 

Ja. Nun doch ein kleiner philosophischer Beitrag. Wir hatten in unserem Wohnzimmer immer eine Uhr hängen auf der stand:

Zeit verstreicht. 

Nutze sie gut. Sie wartet nicht auf dich.

Ich habe (naiv wie ich bin) geglaubt, wenn wir auf Tour sind dann hab ich Zeit. Zeit für meine Kinder, für meinen Mann, für meinen Reiseblog, für mein Nähen…Für mich. Falsch gedacht. Die Tage vergehen so schnell. Ich sage oft zu den Kindern: „ich hab jetzt keine Zeit“. Abends hab ich dann weder genäht, noch schon den Blog geschrieben, noch hatten Phil und ich mal Zeit zu sprechen. Ist das denn normal? Ich frage mich, wie das denn die anderen reisenden Familien machen. Man muss doch in irgendeiner Form arbeiten oder? Ich bin gefrustet. Ich versuche mich wenigstens mehr auf meine Kinder einzulassen, denn diese ZEIT kommt nie wieder. Und was man da alles für kleine und große Wunder entdecken darf…

Ein Tier. Für Kinder magisch anziehend
Mama schau doch mal
Ein doppelter Regenbogen. Ob da wohl ein Schatz liegt?
Mama, schau da sind Bäume

Ich wünsche euch allen mehr Zeit…Oder noch besser, weil das ist ja leider nicht möglich; ich wünsche euch Zeit, um das zu tun, was euch glücklich macht.

Ich schaue mir jetzt noch den wolkenlosen Sternenhimmel an. Ohne störende Straßenlaterne. Zeit für mich. Und für Phil natürlich.

Gute Nacht

Krank 

Krank sein ist doof. Vor allem wenn man wo anders ist. Nach der Erkältungswelle hat es Fynn und mich mit Magen-Darm erwischt und kaum ist der Bub wieder fit hab ich die Grippe. Läuft bei uns.

Ansonsten ist Phil fleißig und versucht für zwei zu arbeiten. 

Man hat da schon ein schlechtes Gewissen wenn man so ausfällt. Wobei ich mir gestern dann halt Arbeit in den Zirkuswagen geholt hab. Etiketten bekleben. 1000 Stück. Ich könnte übrigens niemals am Band arbeiten😅. 

Irgendwie hängen wir gerade bisschen in der Luft. Ich kann euch gar nicht genau sagen  warum. Hier ist es irgendwie nicht mehr so wie am Anfang. Es drückt sich mehr und mehr der Wunsch aus, wieder abzureisen. Naja. Mal sehen. Jetzt heißt es erstmal gesund werden.

Grüße 

Spaß an der Arbeit 

Arbeiten kann auch Spaß machen. Das zeigen uns vor allem unsere Kinder.

Hier beim Abwasch nach dem Frühstück heute morgen…

Es wurde sich sogar drum gestritten wer spülen darf. Klar, dass ist toll, auf dem Hocker zu stehen und nebenbei noch ein bisschen mit dem Wasser zu spielen. Das zeigt mir, dass man sich Tätigkeiten auch schön gestalten kann, indem man etwas positives darin sieht. Auch wenn es am dritten Tage immer noch: Unkraut jäten heißt. Ich bin mittlerweile oberhalb der Mauer angekommen  😅 haha, wie das klingt. Ich genieße die Ruhe  (Kinder sind beim Lader fahren mit Phil) und sehe schnell Fortschritte…


Heute kam Besuch. Meine Mama hat die Kinder überrascht. Das war eine Freude! Ich hab auch vor lauter Glück vergessen Bilder zu machen. Es ist schön gewesen sie hier zu haben. Ich bin auch eigentlich nicht wehmütig. Gemeinsame Zeit bekommt durch so eine räumliche Trennung einen enorm hohen Wert. Bevor ich jetzt philosophisch werde, gehe ich lieber schlafen.

Gute Nacht da draußen 😉

Vertrautheit

Fühlt sich schon irgendwie wie zu Hause an. Als wir am Sonntag abend auf dem Hof ankamen hat es sich so vertraut angefühlt. Als erstes haben wir natürlich den Bock zu seinen Mädels gebracht. Die waren vielleicht begeistert…

Du musst noch kurz warten dann geht’s los
Und er wird von den Damen umzingelt. (Sorry für das schlechte Foto)

Gestern ging es dann gleich wieder ans Werk. Phil bereitet die Veranda vor  (soll neu gemacht werden) und mein neues Projekt heißt: Unkraut vernichten. 

Die Veranda an der großen Halle muss dringend erneuert werden

Die Mauer wurde z.T. schon vom Unkraut befreit
Hier ist auch schon hübsch geworden

Links sieht man, wo ich noch ran muss

Das macht tatsächlich Spaß, vor allem weil man gleich sieht, was man geschafft hat. Und irgendwie ist es mein ganz eigenes Projekt und das motiviert mich enorm.

Das mit dem WLAN hat übrigens so seine Tücken. Zum Einen steh ich grad bisschen fehl am Platz direkt vor dem Haus, weil sonst der Empfang nicht reicht. Zum Anderen (das ist auf dem Land üblich) ist es eine LTE Verbindung mit begrenztem Datenvolumen, da kann ich natürlich nicht rumsurfen wie ein Teenager…

Der Hof ist so toll, es ist so schön ihn anzuschauen und sich schon zu Hause zu fühlen.

Der Hof von der anderen Seite
Hier gibt es ganz viele kleine Igel. Das ist besonders für die Kinder toll!

So, weiter gehts. Bis denne

Ein Schafbock auf Reisen 

Pünktlich kamen wir an der Raststätte an. Nach kurzem Telefonat fanden wir auch die Züchter. Wir gehen erst mal zusammen essen und unterhalten uns mit Dieter und seiner Frau. Und da stellt sich so nebenbei heraus, dass wir hier mit dem Vorsitzenden des Milchschafverbandes von Deutschland zu Mittag essen. Sachen gibt’s…

Die Züchter sind heute morgen um sieben Uhr aus der Nähe von Celle (Hannover) losgefahren. Den Michael kennen sie schon ne Weile. Der Bock, sein Name ist Seat, hat also schon ne fünfstündige Fahrt hinter sich. Jetzt kommen nochmal mindestens drei dazu.. 

Von dem rechten in den linken Hänger…
Darf ich vorstellen…SEAD (gesprochen wie die Automarke)

Na, komm mein Großer

Lass dich mal ansehen

Im anderen Hänger und abfahrbereit

Heute Abend oder spätestens morgen werden die Strapazen vergessen sein, wenn der Bock seine Mädels sieht 😊

Auf eine staufreie Fahrt.

Mäh! 

Eine Hammer(-) Mühle 

Guten morgen!

Wir sitzen wieder im Auto. Sind nun auf dem Weg auf eine Raststätte um besagten Schafbock zu holen.

Noch mal ein paar Bilder zu der winderschönen Hammermühle bei Dinkelsbühl…

Der private Garten direkt am Weiher

Der Weiher (einer von zweien)
Hinterseite mit Mühlrad
Mühlrad
Mühlrad
Die Mühle mit Gastronomie
Gaststube
Der Saal (im Nebengebäude)
Nebenzimmer vom Saal
Bardeko 😊
Die Bar 😍
Kinderparadies
Hühner- und Entenbereich mit Zugang zum Weiher
Die Ziegen

Ist es nicht wunderschön? „Ich bin entzückt“ (wir hören gerade Wickie im Auto).

So. Und nun bin ich gespannt wie es mit dem Bock klappt. Ich berichte dann.

Bis später 

Leichte Reizüberflutung 

Man sagt ja: Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Eine kleine Tomate aus dem Gemüsegarten
Der Pferdeanhänger dient hier als Schweinestall, somit haben die Tiere kein Stress, wenn sie damit zum Metzger gefahren werden
Zwei glückliche Schweine mit riesen Auslauf
Eine Schwitzhütte…Da kommen dann große schwere Decken drauf und heiße Steine rein 😊
18 Schafe und ein Weiher von zweien

Die Eckdaten: eine alte Mühle  (sorry, morgen kommt das Bild), 18 Schafe, 2 Schweine, Süße Ziegen (Bild folgt ebenfalls), Enten, Hühner und Gänse und das alles auf 8 ha Grund! Es ist wirklich groß und wunderschön hier.

Wir haben gleich mal n bisschen mitheholfen  (also hauptsächlich Phil)

Die Schafe werden zusammen getrieben und dann…
…heißt es Maniküre der besonderen Art. Hufe schneiden bei Schafen

Die Schafe werden dazu schwungvoll auf den Popo geworfen. In dieser Position erstarrt das Tier dann. Sieht schon ulkig aus, aber man darf die Kraft und die Sturheit der Tiere (mal wieder) nicht unterschätzen. Wenn kein Bock, dann kein Bock 😅. 

Wir hatten so viele Fragen und es wurde uns alles so offen beantwortet. Jetzt schwirrt mir der Kopf. Der Empfang war herzlich und super nett. Der Deal steht. Wir kommen wieder! Bei dieser Übernachtungsmöglichkeit wird auch wohl keiner „nein“ sagen, oder? Ein bisschen Luxus 😎

Das wird kuschelig

Morgen dann mehr. Ich bin soooo müde. Gute Nacht 

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