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Hallo ihr, die noch da seid,

lange habe ich mich davor gedrückt, diesen Beitrag zu schreiben, weil es mir doch schwerfällt. Aber ich habe mich entschieden hier aufzuhören. Ich habe die Seite schließlich eingerichtet, als wir zu unserem WWoof- Abenteuer aufgebrochen sind und nun ja, dass ist jetzt vorbei.

Aber nicht für immer. Wenn wir einen Hof gefunden haben, dann gibt es ja wieder einiges zu erzählen und ich vermute, dass dies auch interessant wird für euch 😉

Wenn es soweit ist, findet ihr uns auf der Seite: http://www.diekoenigewohnenwieder.blog (wundert euch nicht, momentan werdet ihr noch hierher weitergeleitet).

Und nun zu meinem Fazit (ich hoffe ja, ich schaffe es noch ein Buch zu schreiben, das werdet ihr natürlich auch hier erfahren)…

In einem Satz würde ich sagen, ich würde es wieder tun, aber nicht nochmal machen.

Die Erfahrungen und die Eindrücke, die wir gemacht haben möchte ich unter keinen Umständen missen. Hätten wir jetzt aber nochmal die Möglichkeit so eine Tour zu machen, würde ich es definitiv anders angehen. Denn die Abhängigkeit von den Höfen, die Hin-und Hergerissenheit zwischen dem Hof und den Leuten gerecht werden und dabei die Bedürfnisse der Kinder (und des Hundes) nicht außer Acht zu lassen war eine Zerreißprobe für unser Nervenkostüm. Auf vielen Höfen lief es nicht immer rund, zwei Familien, wo oft sehr unterschiedliche Wertevorstellungen und Gewohnheiten aufeinander trafen, verlieh dem Aufenthalt schon nach kurzer Zeit eine angespannte Stimmung. Wären wir finanziell unabhängiger gewesen und nicht so darauf angewiesen, dass uns die Höfe „duchfüttern“, wären, zu mindestens wir, nicht so angespannt gewesen. Wir haben immer versucht so viel Leistung wie möglich zu bringen und dabei auch noch Zeit für die Kinder und den Hund zu haben. Ja, wir zwei als Paar sind defintiv zu kurz gekommen auf der Tour.

Und eigentlich steht hinter dem wwoof Konzept etwas ganz anderes als das Aufwiegen von Arbeit gegen Kost und Logis. Nämlich der Austausch von Erfahrungen. Doch das anzusprechen und auch so zu vertreten, dafür fehlte uns anfangs das Selbstbewusstsein und später hatten wir einfach um es übertrieben zu sagen „Existenzängste“. Gerade in Schweden war es so, dass viele Höfe uns abgesagt hatten, weil es im März noch nichts zu tun gab. Wir hatten also nicht die „Auswahl“ und konnten es damit auch nicht so locker angehen. Wir mussten auf einem Hof Leben, da sonst unsere Versorgung nicht gewährleistet war und dies hatten wir nun mal so berechnet .

Womit wir beim finanziellen Teil wären. Glaubt nicht, dass wir mit dem bisschen Kindergeld über die Runden gekommen sind. Aber das war uns schon vorher klar. Auch wenn wir Essen, Getränke und eben Waschmaschine und Co. auf den Höfen hatten, Ausgaben hatten wir trotzdem. Auf der einen Seite wären die Fixkosten, denn versichert waren wir natürlich weiterhin. Unfall,  Haftpflicht, Rechtsschutz und Co. liefen natürlich weiter. Stellt euch mal vor, es wäre irgendwas gewesen, da hätten wir ganz schön blöd aus der Wäsche geguckt. Die variablen Kosten unterschätzt man glaub ich immer; Sprit, Windeln, Hundefutter, Verpflegung während der Fahrten, Unternehmungen, kleine Extras wie Süßigkeiten und Knabberzeug, Medikamente, und, und, und. Allein die Fähre hat uns fast 300 Euro (einfach) gekostet. Aber das war es uns wert, es war schließlich unser größter Traum einmal nach Schweden zu kommen. Oft bekamen wir Versorungspakete von unseren Familien und Freunden und auch mal ein bisschen Geld. Ohne diese so wertvolle Unterstützung hätten wir es viel schwerer gehabt. Danke, für eure Unterstützung!

Wir denken oft an die Zeit zurück, erinnern uns an schöne und auch nicht so schöne Dinge. Zweimal sind wir wortwörtlich vom Hof geschmissen worden, daran knabbere ich heute noch. Unser Selbstvertrauen war im Keller. Auch hier bekamen wir Unterstützung in Form von Zuspruch und Anerkennung von Familie und Freunden. Der Umgang mit den Tieren war meist das Schönste. Hühner, Laufenten, Ziegen, Pferde, Schweine, (Milch-)-schafe..(hab ich was vergessen?). Es hat uns große Freude bereitet, die Tiere zu versorgen und ihre Eigenarten und Gewohnheiten kennen zu lernen. Das fehlt uns auch richtig. Umso schöner war es, dass wir nach Silvester die Möglichkeit hatten wieder in einen Schafstall zu kommen…und das in Ehningen. Wir waren zu Besuch bei Sandra und durften ihr ein bisschen helfen.

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Ylvi stolz mit einem Lämmchen
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Sogar reiten durften die beiden
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Solz zu Pferde
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Frisch geschlüpft

Das hat wirklich Spaß gemacht. Und oh, wie ich allein diesen Geruch vermisst habe.

Wir haben so viele schöne Orte und Landschaften gesehen und haben uns immer wieder vorgestellt, wie es wäre dort zu leben. Vor allem in Schweden war es einfach traumhaft. Doch in Krisenzeiten, wie wir sie dort auch hatten, sehnt man sich nach der Familie und den Freunden. Viele Ausgewanderte haben uns gesagt, dass man sich schon daran gewöhnt. Aber wollten wir das? Nein. Und somit ging es zurück nach Deutschland. Bisher hatten wir die schwäbische Alb als neues zu Hause gar nicht so auf dem Schirm gehabt. Aber, als wir so für uns reflektierten, wo es eigentlich am Schönsten war (und zwar nicht nur landschaftlich, sondern auch die Leute), kamen wir ziemlich schnell auf die Alb. Wir bereuen unsere Entscheidung nicht. Familie und Freunde sind gar nicht so weit weg, die Leute hier sind nett und passen zu uns (meistens) und landschaftlich ist es wirklich nicht zu verachten.

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Wenn ich spazieren geh‘ könnte ich täglich hundert Bilder machen
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Der Winter hier ist einmalig. Endlich mal weiße Landschaften. Hier steh ich übrigens an unserem Rodelberg
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Schnee – Nebel – Sonnenaufgang, wie im Urlaub

Das Jahr 2019 hat angefangen und hält sicherlich einiges für uns bereit. Wir hoffen sehr darauf einen Hof zu finden, bei Fynn wird sich die Einschulungsfrage klären (oh mein Gott, wird er wirklich schon 6 Jahre alt?) und…es wird wieder Nachwuchs geben. Im Sommer kommt unser drittes Kind auf die Welt und wir alle freuen uns riesig darauf.

Ich freue mich schon darauf unseren neuen Blog zu eröffnen, wenn wir uns dann selbst als Familie auf dem Hof bezeichnen können.

Euch allen einen guten Start in das neue Jahr!

 

 

 

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Vom Luxus und vom Herbst

Guten morgen.

Wie zu so einer Uhrzeit? Ja. Ich bin krank. Kommt eben vor in dieser Jahreszeit. Dann hab ich schon mal die erste Virus-Welle überstanden😅.

Tja. Was gibt es zu erzählen? Mir fehlt gerade total die Energie etwas anzugehen. Nicht nur krankheitsbedingt. Um fünf Uhr ist es dunkel und in dem Moment scheinen mein Körper und mein Geist zu sagen: „Prima. Feierabend für heute.“

Wir schwelgen wieder im Luxus. Also in dem Luxus ein funktionierenden Backofen zu haben. Laut unseren Vermietern ist es das nämlich.

Tadaa. Unser neuer (gebrauchter) Backofen…Endlich!!!
Da gibt’s zur Feier des Tages gleich mal Pizza

Und am Sonntag gab’s Kuchen und Lasagne. Ich sag’s euch. Jetzt gibt’s erst mal nur Backofengerichte😅.

Aber so ein Backofen kann nicht alles. Und so wird aus dem nicht passenden Backofengitter (kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr euch einen Backofen gebraucht kauft, dann schaut nach ob Bleche und Gitter passen 😉) ein „Dörr-Automat“…

Das Backofengitter hat Phil einfach auf die Klinker-Wand gelegt, befestigt und dann noch mit zwei Nägeln und zwei Schnüren abgespannt. Hier kann man jetzt z.B. Apfelringe trocknen😊

DER HERBST MIT KINDERN

Als wir unterwegs waren haben wir auch Kürbisse geschnitzt. Und trotzdem bekommt man nicht diese Stimmung rüber, wie wenn man zu Hause ist. Ich liebe den Herbst und die Kinder haben große Freude an den Ritualen und Festen…

Links Ylvis und rechts Fynns Kürbisgeist. Ich habe den freundlichen geschnitzt. Fynn wollte unbedingt was gruseliges😅 da hat mein Mann sich richtig verkünstelt
Jetzt ratet mal was die Kinder hier tun? Es ist Halloween. Kurz davor haben wir Ihnen von dem Brauch erzählt, dass die Kinder verkleidet durch die Straßen ziehen. Plötzlich kommen sie (verkleidet) in die Küche und rufen: „Süßes sonst gibt’s Saures“ 😅
Hier spielen die zwei Sankt Martin. Von ganz allein sind sie darauf gekommen. Ich singe das Lied und sie spielen wirklich toll die Geschichte nach. Klasse!

Und dann die Laternen-Zeit. Es hat auch Vorteile wenn es Abends so schnell dunkel wird. Im Kindergarten haben sie bereits gebastelt. Aber diese Laternen gibt es erst nächste Woche Montag. Also. Dann basteln wir eben selbst noch welche…

Eine Lokomotive für Fynn
Und ein Schmetterling für Ylvi
Zu lustig das Bild. Man sieht nur die Laternen und die Kürbisgeister im Hintergrund 😅

Ich wünsche euch eine schöne Sankt-Martins-Zeit und natürlich auch n guada Start für d‘ Fasnet 😊

Bis demnächst.

Eure Micha

Vom (Spät)Sommer in den Winter

Halli hallo!

Endlich schaffe ich es mal wieder etwas zu schreiben. Ich glaube ich fange fast jeden Blogartikel mit diesem Satz an oder? Es geht so auf und ab. Die Erkältungszeit hat begonnen und auch bei uns zugeschlagen. Deswegen gehen wir es diese Woche ganz langsam an. Phil hat schon Urlaub und ich muss nur noch morgen arbeiten. Es stehen Familienbesuche, Backofen-Kauf und eine Wanderung mit Freunden auf dem Plan. Sofern wir gesund sind natürlich. Wie bei euch hat bei uns auch das Wetter umgeschlagen. Direkt vom Spätsommer in den Winter. Wir haben versucht das Beste aus diesem kurzem „Herbst“ zu machen. Zunächst ging es vorletztes Wochenende auf das Lichterfest in Zwiefalten…

Man kann es vielleicht nicht so gut erkennen, aber das sollen die zwei Kloster Türme von Zwiefalten sein. Das Bild liegt quasi auf der Seite

Nochmal draußen Kaffee-Trinken. Das genießen wir bewusst (und die hundert Motorrad-Fahrer auch)
Jetzt kann er es schon alleine: Das Drachensteigen! Das gehört zum Herbst einfach dazu, oder?
Auch Ylvi darf Kindergeburtstag feiern. Zusammen mit anderen Kindern und mit der Nachbarin gibt es eine Schnitzeljagd. Hier erfüllt Ylvi gerade die Aufgabe: Hüpfen wie ein Frosch.
Auch eine Station: Herbstblätter sammeln. Die Kinder sind eifrig dabei.
Zum Schluss gibt es einen Schatz, den die Kinder erst finden müssen. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter.
Da sind ja wieder meine Freunde. Beim Spaziergang freuen wir uns immer wenn wir die Ziegen und die Schafe sehen.
Das Gras auf der anderen Seite des Zaunes und so …
Ist das nicht ein malerisches Bild vor der goldenen Herbstsonne?
Ach Gott ich liebe es einfach hier zu wohnen. Diese Natur jeden Tag ist einfach herrlich!

Und seit gestern dann das etwas andere Bild…

Unser Schaukelgerüst am Morgen. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen.
Klar machen wir dann mittags einen Winterspaziergang in der vollen Montur. Fynn ist außer sich vor Freude und springt in das kühle Weiß.
Ylvi macht Popo-Bomben
Auf geht’s in den Märchenwald

Man kann es sowieso nicht ändern. Also macht das Beste draus! Grüße von der Alb.

Eure Micha

In Arbeit…

Oh mann. Wie lange liegt der Blogbeitrag schon halb fertig in den Entwürfen 😣. Ich ärgere mich über mich selbst. Gefühlt bekomm ich grad gar nichts auf die Reihe. Außer, dass die Polizei bei mir vor der Haustür steht weil jemand behauptet hat, ich hätte sein Paket gestohlen. Klar! Ich hab auch sonst nichts zu tun. Nachdem die Polizisten (schon etwas schmunzelnd) mit mir in der Wohnung waren, war meine Unschuld bewiesen 😅. Jetzt kann ich drüber lachen. In dem Moment fand ich es aber nicht so witzig. Eigentlich sollte ich jetzt den Paketzusteller anzeigen, der behauptet hat, ich hätte das Paket angenommen…Aber das wäre ja schon wieder ein To-Do auf meiner Liste 😉.

Immer ist irgendwas. Geht das euch eigentlich auch so?

Unser Auto war ja in der Werkstatt. Nur leider ist das was kaputt war immer noch nicht gerichtet, so dass wir jetzt einen Termin in Stuttgart haben. Ist also in Arbeit…

Durch das schöne Wetter (ja, ich beschwere mich drüber. Hey, es ist Herbst oder?) geht im Haus gefühlt nichts voran. Ich kann einfach nicht bei strahlendem Sonnenschein drinnen an der Nähmaschine sitzen, Bilder aufhängen, meine Speisekammer sortieren, die Waschküche putzen oder einen Türstopper basteln. Also auch hier alles noch in Arbeit 😥.

Und dann mein Blog 🙈.

Die neue Homepage…In Arbeit

Eine Zusammenfassung erstellen…In Arbeit

Bilder sortieren…In Arbeit

Ein Buch schreiben über unser wwoofing-Abenteuer…Ich hab schon eine Titel-Idee, dass war’s dann aber auch😣.

Ich versuche mir selbst einzureden, dass ich ja keine Zeit habe. Letztes Wochenende zum Beispiel haben wir noch Ylvis Geburtstag gefeiert…

Unser Geburtstagsmädchen ❤

Am Sonntag ging es dann mit Jojo und Stefan auf ein Hof-Fest…

Ein 3er Kettcar. Wie cool ist das denn?

Und dann geht’s ab über die Rampe. Ylvi juchzt vor Freude
Super spannend und lehrreich war das Scheren der Schafe…Damals beim Milchschafhof haben wir das verpasst. Mit dem Rasierapparat und dem Geschick von dem Mann hier ging das Ratz Fatz

Natürlich träumen wir immer noch von unserem eigenen Hof und halten Augen und Ohren offen. Solange wir noch keine eigenen Tiere haben besuchen wir eben welche. Hier auf einer Wiese.

Mäh! Die Ziegen sind neugierig und super putzig
Darf ich vorstellen? Kollege Schlapp-Ohr
Und…Schneeweißchen

Also auch der eigene Hof…In Arbeit 😉.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und ein wundervolles Wochenende.

Schön, schöner, am Schönsten

Guten Abend ihr Lieben.

Es ist doch wirklich erstaunlich, dass ich auf unserer Tour es öfter geschafft habe mich an den Blog zu setzten, als jetzt wo ich wieder ein „normales“ Leben führe. Woran das nur liegt?

Ich bin so müde. Also nicht nur jetzt. Sondern auch im Kopf. „Ja,Micha, dass ist das normale Leben“. Oh mann das ist so ätzend. Papierkram, Jobkram, Alltagskram. Gott sei Dank hab ich Kinder, das wirkt der Langeweile entgegen😉.

Und das tun natürlich auch schöne Ausflüge.

Am Samstag ging es zuerst mit Jojo und Stefan auf die Sommerrodelbahn nach Sonnenbühl.

Am Sonntag fand dann das Alb Gold Radrennen statt. Einer von Phils Kollegen fuhr dort mit. Ehrensache, dass wir hinfahren. Wobei es bei über 1200 Teilnehmern doch sehr unwahrscheinlich war, dass wir sehen.

Ganz schön schön da
Klar sind wir auch mit den Rädern unterwegs. Und wer sein Fahrrad lieb der schiebt 😅

Fynn und Ylvi sind total motiviert von übernehmen so richtig die Stimmung von dem Rennen. Und dann haben wir den Kollegen doch noch getroffen. Ein schöner Zufall 😊.

Gestern ist Ylvi 3 geworden. So Kindergeburtstage sind nicht nur schön, sondern für uns Eltern auch sehr bewegend. Wieder ein Lebensjahr vorbei. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.

Natürlich gibt es auch für unsere Prinzessin (nur wegen dem Nachnamen übrigens) eine selbst gebastelte Krone

Meine Mama und meine Schwester waren da. Es war ein wunderschöner (und anstrengender) Tag.

Und dann kommt heute Fynn vom Kindergarten nach Hause mit einem gemalten Bild und ich bin platt.

Eine Fledermaus. Und ich kann es erkennen! Das ist sein 1. Bild in dieser Art. Und dann schreibt er auch noch seinen Namen dazu

Vielleicht schmunzeln jetzt einige von euch oder halten mich für bekloppt. Glaubt mir, vor 10 Jahren hätte ich es auch nicht für möglich gehalten, dass mich eine Kinderzeichnung und ein Buchstabengekrakel so umhauen 😅.

Ich wünsche euch noch eine schöne Nacht und noch schönere Träume.

Theater mal anders

Hallo ihr Lieben.

Was, schon wieder ein Blogartikel?

Ja! Denn was wir gerade erlebt haben will ich euch nicht vorenthalten 😉.

Unsere Runde ging heute mal wieder durchs Naturtheater. Bereits am Dienstag sind wir dort gelaufen und haben die Schafe und Ziegen bestaunt, sie direkt neben der Tribüne grasen durften und über die steilen Felsen dort kletterten.

Nun heute erwarteten uns einige Ziegen bereits vor dem Theater. Kaum haben sie uns gesehen sind sie abgehauen. Gleich rief ich meiner Nachbarin an, um ihr Bescheid zu geben, dass die Ziegen abgehauen sind. Sie meldete es dann den Besitzern.

Währenddessen sind wir natürlich weiter gelaufen und kamen dann im Naturtheater an….

Was ist denn das da auf der Tribüne? Da sind die Ziegen zwischen den Reihen und proben wohl ein neues Stück 😂😅
Was es da wohl so spannendes gibt?
Die Schafe schauen auch schon ganz belämmert was ihre Kollegen da eigentlich treiben
Die sind mittlerweile an der Treppe angekommen. Oben sieht man den Bock, der scheinbar versucht die Mädels wieder rein zu treiben
Ganz schön mutig. Wir haben schließlich Muna dabei
Ylvi fragt ob wir sie nicht zurück bringen können
Mäh! Na klar, findet auch Fynn

Wir treiben die Ziegen wieder zurück. Das war eigentlich gar nicht schwer. Die sind ja gar nicht so blöd und bleiben zum Einen immer alle zusammen und zum Anderen wussten sie auch noch wo sie rein gekommen waren. Danach hab ich den Zaun wieder hochgezogen und war total happy, mal wieder so etwas erlebt zu haben 😂😉. Kaum waren alle Ziegen drin, kam der Besitzer angefahren und hat sich natürlich bedankt 😇.

Den Kindern und mir hat die Vorstellung jedenfalls gefallen 😉.

Grüße und noch einen schönen Tag.

Ein bisschen Spaß muss sein

Guten Abend.

Obwohl ich fast umfalle vor Müdigkeit, hier (endlich wieder) für euch ein neuer (hoffentlich erheiternder) Blogbeitrag…

Am Freitag war ja Generalprobe. Für was? Für um 7.00 Uhr am Kindergarten stehen 😅. Und wir haben es gerockt 💪. Mit Kindergarten-Vesper, Anziehen und sogar ohne Stress😉. Vorbereitung ist das halbe Leben…Aber nur das Halbe. Die andere Hälfte sollte zum Großteil aus Humor bestehen.

Phil zum Beispiel hat sich total über mich lustig gemacht, weil ich gestern so gestresst war, dass heute alles klappt. Mein 1. Arbeitstag und ich hab Angst den Bus zu verpassen 😅. Phil meinte mitfühlend: “ du stellst dich ja an wie ein Erstklässer“, da musste ich dann auch ein bisschen lachen. Es hat dann heute alles geklappt und mein neuer Job hat gut begonnen.

Das hab ich vor allem aber auch meinen Kindern zu verdanken, die super mitmachen morgens und so gerne in den Kindergarten gehen. Unsere Kinder sind gerade so richtige Goldstücke.

Beim Spaziergang. Einfach mal Zeit nehmen und die Kinder beobachten…So viel geschmunzelt hab ich noch bei keinem Spaziergang 😉

„Mama, wir haben uns mal kurz ins Gras gesetzt. Wie eine Kuh“ 😅
Nach dem Besuch in der Kinderbücherei schaffen wir es nicht mal bis in die Wohnung. Bereits in der Garderobe werden die Bücher angeschaut

Fynns Alter ist gerade eigentlich sehr anstrengend. Bei allem wird diskutiert und generell heißt es erst mal „nein“. Aber auf der anderen Seite ist es auch so erheiternd was er so über Dinge denkt und sagt, die wir ganz normal finden. Bei uns nebenan wurde gerade ein Haus abgerissen.Ein Mann trägt einen weißen Schutzanzug. Ich meine: „der sieht aaus wie ein Gespenst, oder?“
Fynn: “ ne, eher wie ein Welträumer“ 😁

Hier auf der Alb läuft so einiges anders wie „unten“, dass stellen wir immer mehr fest. Ein „Du“ zählt hier beispielsweise viel mehr als ein „Sie“. Und dann hatte ich vorgestern ein Zettel von einem Paketzusteller im Briefkasten (ich lass das mal anonym) auf dem stand (Kreuzchen bei „Nachbar abgegeben“): Green Box Bank. Äh. Ok. Ein Nachbar der so heißt haben wir nicht. Was könnte das heißen? Bei der Kreissparkasse gibts ne grüne Box und da ist mein Paket oder was? Die rettende Idee kam von meiner Nachbarin: Die grüne Box unter deiner Sitzbank auf deiner Terasse. Und siehe da, da war das Paket😅😅😅.

Das es hier oben wunderschön ist, hab ich glaub schon mal erwähnt oder? 😉

Unser Samstags-Spaziergang. Ist das nicht schön?
Nein, das ist nicht die Lüneburger Heide. Das ist bei uns ums Eck.

Feste feiern können die hier oben auch ganz gut. Eingeladen bei Nachbars 40. Geburtstag. Wir fühlen uns geehrt und haben ne Menge Spaß.

Ganz klar Vater und Tochter

Und zum Schluss noch ein Schnappschuss von heute aus unserem Erdbeerbeet (wo ja mittlerweile auch ganz viele andere Dinge wachsen).

Bloß ein Wassertropfen auf einem Blatt. Ob ich wohl doch noch Honby-Fotografin werde 😉

Ich musste mich jetzt zwingen aufzuhören. Ich wünsche euch ne gute Nacht.

Unwetter

Hallo zusammen.

Da hat es aber gestürmt gestern. Uiuiui. Den ganzen Tag über hat der Wind immer mehr zugenommen. Wir waren meine Mama in der Kur besuchen. Es war so windig und gleichzeitig so schwül – wir wussten gar nicht was wir uns und den Kindern anziehen sollen. Und Ylvi und ich sind blöderweise auch noch mega erkältet (es geht wieder los). Also Mütze und Langarm. Naja. Verschwitzt waren wir trotzdem.

Bis abends dann das Gewitter einsetzte konnte ich mir die Schwüle nicht erklären. Aber als das Unwetter über uns hereinbrach schon.

Bevor wir heimfuhren (in unserem Auto merkt man natürlich jede Böe extrem), schauten wir noch schnell beim Bierfest in Zwiefalten vorbei. Für die Kinder war Einiges geboten und das große Festzelt machte trotz des Windes einen ganz stabilen Eindruck 😉.

Auf dem Strohturm. Hier oben pfeift der Wind noch mehr😅

Die Kinder waren zu Hause noch nicht eingeschlafen da ging es erst so richtig los. Schnell flitzte Phil raus und baute noch schnell den Pavillon ab. Dem strömenden Regen entkam er nicht. Und dann kam das Gewitter. Und ZACK! war der Strom weg. Totale Finsternis im Haus, auf der Straße, in der Stadt. Naja. Wir blieben entspannt, zu mindestens was den Stromausfall betraf. Kerzen an und fertig. Das Unwetter bereitete mir mehr Unbehagen.

Auch in mir tobt so etwas wie ein Unwetter. Am Montag startet (mal wieder) eine neue Ära. Seit der Schwangerschaft mit Fynn war ich nicht mehr außer Haus arbeiten. Es ist eben doch etwas anderes als Tagesmutter zu Hause zu arbeiten. Da muss man keinen Bus erwischen, ich konnte mit dem Hund laufen und der Alltag hat sich nach mir und den Kindern orientiert.

Wie ihr merkt, bekomme ich etwas Panik. Die Kinder müssen ja dann auch gleich „funktionieren“. Am Montag ist die Eingewöhnung beendet. Ab da muss es laufen. Sie fühlen sich wohl und gehen gerne hin und trotzdem ist es jetzt gerade noch ungezwungen.

Alles muss sich neu einspielen. Da wird es sicherlich einige Male gewittern und donnern. Ich habe großen Respekt vor der neuen Aufgabe und gleichzeitig freue ich mich aber auch.

Der Sturm wird sich schon legen. Auch wenn es heute noch windet.

Liebe Grüße

Eure Micha

Haus und Garten

Guten Abend! Dieser Titel klingt doch wie aus einem Magazin oder?😅

„Haus und Garten“ ; die neue Ausgabe zum Spätsommer😂😂

Nun bei uns bedeutet das, es ist wieder viel los hier im Haus und auch im Garten.

Erst vorgestern haben wir 8 einhalb Kilo Zwetschgen verarbeitet. Und dann habe ich mich beim Entkernen auch noch in den Finger geschnitten …

Im Einmach-Wahn. Von Mirabellenmarmelade über Holundersirup und natürlich Zwetschgen-Gsälz sowie -kompott. Ich bin schon ein klein wenig stolz auf diese Menge.

Auch die Arbeit im Garten geht weiter.

Kuckuck – äh Put Put 😅… Noch schnell das Dach auf den Hühnerstall gemacht bevor es zu regnen begonnen hat.

Dank Kleinanzeigen haben wir nun auch Erdbeer-Pflänzchen. Insgesamt 33 Stück.

Huch, was wächst denn da im Erdbeerbeet? Das ist doch Kohlrabi und Spinat! Dann mal schnell ins Hochbeet mit euch. Keine Ahnung wo das herkommt aber vielleicht wird’s ja noch was

Mir sin ja im Schwaoabeländle und da wird fei genau gschafft. Akkurat abgemessen der Abstand zwischen den Pflanzen und den Reihen

Mithilfe von Holzklötzchen und einer gespannten Schnur fällt das genaue Arbeiten nicht schwer. Hölzchen raus, Lächle graben, Pflänzchen rein fertig.
Und das Ganze 33 Mal. Hölzchen raus, Löchle graben, Pflänzchen rein…
Tadaaa – fertig. Das kann sich doch in einem schwäbischen Vorgarten sehen lassen, oder? 😉
Da kommt man um die Hausecke gebogen und der Mann steckt im Regenfass. Auch kein alltägliches Bild😅😅

Was er da tut wollt ihr wissen? Er bringt einen Hahn an und das geht nun mal nur wenn man von innen dagegen hält.

Von außen ist das etwas einfacher
Das „mobile chicken home“ wächst und mit ihm die Ideen was man noch so dran machen könnte😅

Dieses neue Leben so mit Einmachen und Gärtnern und Bauen macht uns schon großen Spaß. So manche Stunde die ich am Herd verbracht habe oder Obst entkernt oder die Phil draußen mit dem Akkuschrauber verbringt erlebt man viel intensiver. Ich kann es euch nur raten probiert es aus.

Ich wünsche euch eine gute Nacht.

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