Planspiel „Hofbesitzer“

Guten Abend.

Sorry für die Verspätung. Ich muss unsere Erlebnisse glaub ich auf zwei Mal aufteilen 😅.

Ylvi ist seit gestern krank, mit Spucken und Fieber und so 😣. Naja. Unsere Wölfin ist mal wieder tapfer…

Und schläft sich gesund ❤

Das Timing passt diesmal eher weniger. Seit Freitag Abend ist die Famile verreist. Ja. Richtig gehört, wir spielen Hofbesitzer. Und damit und das auch ja nicht zu langweilig wird gleich mit krankem Kind.

Wir wurden gut eingewiesen und haben uns auch gleich einen Tagesplan geschrieben. Denn auf vieles müssen wir achten. Die Hasen brauchen zweimal täglich Futter. Entweder Gras oder Heu. Beim Heu gibt’s dann noch ne handvoll Kraftfutter dazu. Ach, und im Garten hinten steht noch der kleine Hase, den bloß nicht vergessen. Die Hühner und Enten brauchen auch ihr Futter. Bei den Enten wird es im Wasser ertränkt. Zum einen fressen es sonst die Hühner weg und zum anderen lieben die Laufenten das Geschlabber 😉

Entenfütterung. Der Herr und die Dame lassen bitten
Und die andere Dame sitzt derweil auf 15 Eiern und brütet. In ca. zwei Wochen ist es soweit 🤗
Darf ich vorstellen: Gockel KÖNIG (kein Witz) und zwei seiner acht Damen, das vordere heißt ZEBRA 😉

Und dann die Pferde. Je größer das Tier, desto größer der Aufwand. Die brauchen regelmäßig Futter. Entweder Heu oder selbst gemähtes Gras (das macht Phil hier mit der Sense💪) oder sie dürfen auf die Fresskoppel. Da allerdings nur ne Stunde, sonst überfressen sie sich. Beim Zurückkommen gibt’s dann aber noch lecker Müsli und Kraftfutter. Und dann hat jedes Pferd seinen eigenen Platz zum Essen. Sonst gibt’s Krieg 😅.

Von links: Merle, Miramis (Mama von Merle) und Jimmy warten aufs Futter

Ganz nebenbei muss vor allem der Pferdestall und -Auslauf natürlich gemistet werden. Auch der Hühnerstall wird täglich gemistet.

Abends noch den Stall einstreuen und Enten und Hühner wieder einsperren. Und die Katze füttern nicht vergessen, wobei das eigentlich fast nicht möglich ist, denn Bibi zeigt uns deutlich wann sie Hunger hat 😅

Das klingt alles so lapidar, aber schließlich tragen wir die Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere auf dem Hof. Es macht uns aber auch großen Spaß.

Neben diesen Alltagsaufgaben arbeiten wir noch an unseren Zusatzprojekten (das hieß bei mir die letzten zwei Tage allerdings hauptsächlich Ylvi betreuen). Doch davon erzähl ich euch das nächste Mal 😉.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und bleibt gesund.

Grüße

1a Timing

Hallo und guten Abend 😊

Der Regen ist da! Kaum zu glauben, dass man sich mal so freut. Doch hier hat es seit 6 Wochen nicht geregnet. Ziemlich heftig für ein Frühjahr…Schließlich sollen ja Pflänzchen ausgesetzt werden und das geht nunmal nicht im heißen Sonnenlicht.

Gestern haben wir es gewagt. Erst wurde das Karotten-Beet vom Unkraut befreit. Ganz vorsichtig versteht sich, denn die noch sehr kleinen Pflanzen sind extrem empfindlich.

Dann setzten wir in die Reihe neben den Karotten „Tagetes“ (Studentenblumen) ein. Sie dient als natürliche Abwehr gegen die Möhrenfliege, diese mag die Duftstoffe der Studentenblume gar nicht.

Löchlein buddeln und die vorgezogene Tagetes einsetzen.

Auch der Fenchel darf raus.

Und nebenan die rote Beete

Der Kohlrabi darf nicht zu tief gesetzt werden

Die kleinen vorgezogenen Pflänzchen muss man wirklich mit Samthandschuhen anfassen. Wir bekommen etwas Panik, denn die Sonne kam plötzlich wieder heraus. Die neuen Pflanzen müssen aber gewässert werden. Dann besteht die Gefahr, dass sie verbrennen 😯.

Da wächst aber ein komisches Gemüse aus dem Fenster. Gattung Fynn-Arturis 😂. Die Steinmauer hat die Familie eigens gebaut, hier haben wir die Tomaten eingesetzt

Tomaten müssen ganz tief in die Erde. Haben wir ein Glück, dass dieses Beet einigermaßen feucht ist und nicht so trocken wie der Rest.

Und noch mehr Glück hatten wir gestern Abend, als dann endlich der Regen kam😅.

Und heute morgen hat es auch geregnet. Wir erledigen ein paar Dinge drinnen und freuen uns für die Pflänzchen.

Am Nachmittag geht es raus auf den Acker. Wir haben wieder Glück, denn genau da regnet es nicht.

Phil lockert nochmal die Erde und zerbröselt die ganz großen Klumpen

Für die (Busch-) Bohnen buddelt man einen ca 2-3 cm tiefen „Horst“ aus und legt die Bohnen kreisförmig hinein

Was das ist? Jedenfalls sieht es ultra komisch aus 😅. Das sind kleine Bohnenkraut-Pflänzchen umringt von Sägespänen

Wozu die Sägespäne? Als natürliche Schneckenabwehr. Diese kriechen nicht (gerne) über Sägespäne. Abgefahren oder?

Wie man am Himmel sieht zieht es hier schon wieder zu.

Die Kürbis-Pflanze ganz vorsichtig mitsamt der Erde aus dem Töpfchen lösen
Ins vorgebuddelte Loch setzen und mit Erde abdrücken und bedecken
Auch die Kürbis- und Zucchinipflanzen bekommen einen Sägespäne -Kranz

Ich frage mich mal wieder woher zum Kuckuck man das alles wissen soll 🤔? Fühl mich schon manchmal wie ein Dummi.

Aber wir lernen jeden Tag dazu. Und wir versuchen uns alles zu behalten. Wenn nicht schauen wir einfach in unseren Blog😉.

Kaum waren wir fertig kam erneut der Regen. Perfekt für unsere kleinen Pflänzchen.

Gute Nacht da draußen.

Muttertag – Gartentag

Guten Abend.

Ich hoffe ihr hattet alle einen schönen Sonntag oder ggf. Muttertag und einen guten Start in die Woche.

Gestern nachmittag haben wir einen Ausflug gemacht. Fynn ging wie selbstverständlich mit der Familie in die Sonntheimer-Höhle. Das hatten sie angeboten, da für uns klar war mit Ylvi eine halbe Stunde Führung durch ne Höhle tun wir uns nicht an 😅.

Mega stolz kam er zurück und dank Fabian hab ich sogar ein Bild von meinem großen Jungen in der Höhle.

Fynn in der Höhle. Man kann es schwer erkennen, aber er strahlt 😊

Anschließend sind wir noch auf den Spielplatz gegangen. Die Kinder im Glück.

Sechsmal Kinderlachen, sechsmal pure Freude❤

Fünf auf einen Streich. Wem wird wohl als erstes schlecht? 🙈

Phil hat wohl auch einen Höh(l)enflug. Er will unbedingt versuchen kopfüber hinunter zu klettern 🙆

Auf jeden Fall war dieser Nachmittag gestern super schön. Es ist als wären wir nur für ein paar Tage nicht hier gewesen.

Nun. Heute ist Montag und endlich dürfen wir arbeiten 😅😉.

Ein Nachher-Bild (das Vorher-Bild hatten wir vergessen): Die rechte Seite vom Beet ist nun auch vorbereitet für die Aussaat. Links wächst schon in Unmengen roter Spinat (roter Meier), dazwischen werden noch die Gurken ausgesäät. Und im Hintergrund…Der Wohnwagen 😍

Vorher 😉: Das nächste Beet muss vorbereit werden. Hier sollen Stangenbohnen wachsen. Na dann mal ran ans Unkraut.
Tadaaa. Nachher- Bild: Nur die Zitronenmelisse durfte stehen bleiben. Ich steh hinterm Zaun, denn die böse Brenessel hatte sich ganz schön ausgebreitet. Das Huhn hat es sogleich kapiert. Wo gebuddelt wird, da gibt’s Würmer im Sonderangebot.

Das ist sooo cool, in dem Gemüsegarten, den wir im Spätherbst teilweise vorbereitet hatten, nun auszusääen. 🤗

Heute Nachmittag ging es dann auf den außerhalb des Hofes gelegenen Acker. Auch hier muss umgegraben werden. Wobei die Erde nicht sprichwörtlich umgegraben wird, sondern gelockert und von Unkraut befreit.

Und los geht’s. Phil lockert mit der Grabgabel den Boden. Die Kinder haben eigentlich nur pseudomäßig Arbeits-Handschuhe an, nach dem Foto waren sie mit dem Nachzieh-Wagen beschäftigt 😅
Fynn zieht den Wagen vom Acker bis zum Hof. Er hat großen Spaß wie man sieht…

Ein erfolgreicher Tag geht zu Ende

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht.

„Jetzt wohnen wir auf der Pferdekoppel“

Ylvi ist ganz aus dem Häuschen; wir wohnen auf der Pferdekoppel…

Doch wirklich. Unser Wohnwagen steht auf der am Haus angrenzenden Koppel. Ist doch mal was anderes 😊.

Wir sind jedenfalls gut angekommen und sehr herzlich empfangen worden. Es ist so vertraut, dass ist wirklich schön. Und auch die Kinder waren nach einer halben Stunde schon mit den anderen Kids unterwegs. Toll, oder?

Wo wir sind? Ich geb euch einen Tipp: Durch die Familie sind wir berühmt geworden 😉. Na? Jetzt wisst ihr es, oder? Wer will darf gerne raten in den Kommentaren 😉.

Mit dem Schlepper vom Nachbarn geht’s einfacher. Nun steht der Wohnwagen auf der Pferdekoppel 😃
Worte vom Hofbesitzer: „Man muss die Wwoofer eben gleich am Arbeitsplatz wohnen lassen“ 😅. Ihr seht also was uns noch erwartet…Aus den Stämmen wird Feuerholz gemacht. Wohoo!

Es ist schön wieder hier zu sein! Nach einem halben Jahr Abstand (versteckter Tipp 😁) sieht es hier nun ganz anders aus.

Vom Winter in den Frühsommer. Ich muss echt ein paar Vergleichsbilder schießen. Alles ist grün und sooo schön.

Hab dann gleich mal den Stall gemistet. Es bringt ungeheure Vorteile mit sich, wenn man schon mal auf dem Hof war. Nicht nur für die Hofbesitzer. Ich empfand es als befreiend nicht fragen zu müssen wie und wo und was.

Also. Jetzt geht’s wieder los. Endlich wieder Hofarbeit 😊.

Ich wünsche euch eine gute Nacht.

Vorfreude ist die größte Freude

Hallo in die Runde!

Ist das Wetter nicht herrlich? Unsere Kinder plantschen im Garten und sind so sorgenfrei wie Kinder es nunmal sein sollten…

Wir machen uns Gedanken. Wie geht’s weiter? Was sollen wir arbeiten? Wie teilen wir es auf? An was muss man wieder alles denken wenn man „normal“ lebt? Kommt dann irgendwann wieder der Gedanke fort zu gehen?

Wir sind Menschen, die ein Projekt brauchen. Und das nächste soll heißen: Selbstversorgung in den Bereichen, wo es für uns möglich und machbar ist.

Doch halt! Davor gehen wir ja erst Mal wieder auf einen Hof. Auf den Besten! Nein, ich werde es noch nicht verraten.

Wir freuen uns schon so sehr darauf…

…Diese lieben Menschen (und ihre Tiere) wieder zu sehen

…die Zeit der Aussaat und der Ernte zu erleben

…neue Projekte am Hof anzugehen

…nochmal alles an Erfahrung mitzunehmen, was wir für uns und unser zukünftiges Leben brauchen.

Die Vorfreude ist wirklich groß. Und vor allem diese Reise positiv abzuschließen, das ist uns sehr wichtig.

Am Samstag geht’s los. Wieder alles einpacken und zum ersten Mal auf einen Hof fahren, bei dem schon alles so vertraut ist 😊.

Bis bald

9. Jubiläumsbeitrag

Guten Abend.

Neun Monate sind es nun her…

Ja, ich weiß, wir waren nicht immer am wwoofen. Aber doch haben wir seit 9 Monaten kein richtiges zu Hause mehr, ziehen ständig von Ort zu Ort und haben kein geregeltes Einkommen.

Gestern waren wir in unserem Lager. Ist das verrückt…(fast) unser ganzer Hausstand lagert in einem Raum. Und eins ist jetzt schon klar, da wird nochmal einiges rausfliegen.

Warum? Weil wir festgestellt haben, dass wir viel davon nicht brauchen. Wir sind keine extremen Menschen, dass heißt, wir werden auch Manches behalten, was andere für Quatsch halten. Ein bisschen Minimalismus gemischt mit „Luxus“…klingt gut, finde ich.

Überhaupt so ein gesunder Mittelweg, dass ist es was wir wollen. In vielen Dingen sind wir bestimmt „einfacher“ geworden (was die Lebensweise betrifft) und gleichzeitig sind uns auch die Dinge bewusst geworden, auf die wir nicht verzichten wollen.

Zwei Beispiele:

Es wird bei uns keinen Fernseher mehr geben. Geplante Familien-Film-Abende mit Beamer und Co. soll es aber trotzdem mal geben.

Wir wollen gerne mit Holz dazu heizen, aber wir wollen nicht ausschließlich damit das Haus warm halten. Dann ist es nämlich so, dass du aus dem Haus gehst und dann wird alles kalt. Dagegen haben wir uns ganz klar entscheiden.

Und so gibt es eben viele Dinge, die uns wichtig (geworden) sind und andere Dinge, auf die wir getrost verzichten können.

So. Nun wünsche ich euch eine gute Nacht.

Ich melde mich wieder 😉

Liebe Grüße

Zurück zum Glück

Nun endlich ein Hallo!

Wir sind zurück! Also nicht nur auf dem Blog, sondern auch im Land😅.

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Erst mussten wir alles verarbeiten und dann stellte sich uns auch die Frage…Was schreiben wir in den Blog?

Nun, wenn man so abrupt abreist, ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Wichtig ist die ERKENNTNIS, die wir daraus gewonnen haben: So wollen wir es nicht. Wir haben durch die Situation wieder ZUEINANDER gefunden. Sind uns wieder NAH. Unsere kleine Familie ist unser GLÜCK. Das haben wir. Das nimmt uns keiner weg.

Das ist uns in den Tagen auf dem Campingplatz bewusst geworden. Für uns waren das ein paar wertvolle Tage, die wir, trotz allem, sehr genossen haben.

Eine tolle Aussicht. Dieser See, dieser Platz, die warme Sonne. Genau das haben wir jetzt gebraucht.

Das 1. Mal kochen im Wohnwagen. Ist schon ne Herausforderung 😅. Traditionell gibt es bei uns am 1. Urlaubstag Spaghetti Bolognese

Die Kinder haben großen Spaß auf der Schaukel. Auch sie brauchen diese paar Tage

Ein bisschen Wäsche gewaschen 😅😅

In der Nähe von Vimmerby hatten wir unseren Wohnwagen hingestellt. Vielleicht sagt das dem ein oder anderen etwas…Pippi Langstrumpf und Co…Richtig. Astrid Lindgren kommt aus Vimmerby 😊.

Leider sind die Schweden ja immer noch im Winterschlaf und die Astrid-Lindgren-Welt war noch geschlossen🙁.

Aber dafür kann man den Katthult-Hof besichtigen und nach Bullerbü fahren…

Der Hof auf dem Michel gewohnt hat (hier in Schweden heißt der Lausbub übrigens Emil). Er ist bewohnt und wie man sieht wird auch renoviert
Der wohl bekannteste Tischler-Schuppen der Welt
Fynn und Ylvi kennen die Geschichten und wollen natürlich auch mal rein
Auf nach Bullerbü. Der Nord-, der Mittel- und der Südhof. Das ist hier schon irgendwie magisch 😊
In Bullerbü gibt’s dann auch was zu tun. Ein Heuboden zum Rumtoben. Ylvi ist begeistert
Und Fynn entdeckt ein Baumloch. Wie aufregend.

Nach vier Tagen war der Entschluss gefasst. Es geht zurück nach Deutschland. (Süd-)Schweden ist unfassbar schön und alles läuft irgendwie unkomplizierter ab, doch was bringt das einem, wenn man selbst rastlos ist und sich auch nicht zu Hause fühlt? Die Luft ist raus. Hier ist eine Sackgasse.

Wir fahren am 1. Tag bis fast hinunter nach Malmö. Unser Campingplatz liegt bewusst am Meer. Hier können wir uns von dem traumhaften Land verabschieden.

Strand. Meer. Steg und Sonnenuntergang. Einfach passend
Trotz des Windes haben alle großen Spaß. Muna wälzt sich erst einmal im Tang. Die Kinder entdecken das Muschelsammeln für sich und wir…
Sind wieder ein Team. Zusammen schaffen wir alles 💪

Manchmal sind die Dinge kurios. Da sind wir auf dem Weg zurück nach Deutschland, dann kommt ein Familienmitglied zum Arbeiten nach Schweden. Wir haben es tatsächlich geschafft uns zu treffen, dass heißt „Opa Andy“ kam nach der Arbeit zu uns auf den Campingplatz. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen…

Bei Opa auf dem Schoß. Die anfängliche Schüchternheit ist schnell verflogen. Andy bringt nicht nur Süßigkeiten, Spielzeug, Wurst und Wein mit. Sondern auch Heimat. Das tut so gut. Danke für den schönen Besuch

Am nächsten Tag ging es über die große Brücke, durch Dänemark auf die Fähre. Die Gefühle sind gemischt. Ein lachendes und ein weinendes Auge sehen zurück nach Schweden.

Die Tore öffnen sich. Wir sind in Deutschland.

Nochmal eine Nacht verbringen wir in der Nähe von Hamburg. Nach einer Horror-Fahrt sind wir bei der Familie, die uns aufnimmt, auffängt und uns Kraft gibt.

Oft liegt das Gute so nah. Glück kann man nicht finden, dass ist uns wirklich klar geworden. Und zwar nicht nur in der Theorie. Wenn ich diese Zeilen schreibe, merke ich wie aufgewühlt ich noch immer bin. Aber wir haben ein neues ZIEL.

Wie es nun weitergeht…

Wir sind down. Das ist nicht zu verleugnen. Doch, wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich die nächste. Schon von Schweden aus haben wir Kontakt zu unsrem Lieblings-Hof aufgenommen, in der Hoffnung wir könnten nochmal bei ihnen wwoofen. Die Antwort kam und bei uns ging das Stimmungsbarometer nach oben. Welcher Hof das ist? Lasst euch überraschen.

Eins kann ich euch sagen, das wird unser letzter Hof 😊. Wir wollen wieder normal werden 😂. Wie genau, lassen wir uns noch offen. Jetzt freuen wir uns erst einmal wenn es am 12. Mai wieder auf den Hof geht. In uns keimt eine neue Energie auf, die wollen wir nutzen.

Bis dato heißt es erstmal von Winter auf Sommer umstellen, die Steuer machen und neu sammeln 😉.

Ich danke euch allen fürs weiterhin lesen und dabei sein.

Grüße eure Micha

Auszeit

Durchatmen – Pause – Zeit für uns – Zeit für die Kinder – Zu uns finden – zueinander finden – Nur wir fünf –

Gedanken

– Wie geht es weiter? – Was wollen wir? – Wo wollen wir hin? – Was soll sein und was darf nicht sein? –

Aus den Erfahrungen lernen und nach vorne schauen – Nicht aufgeben – Wir sind nicht allein – Es geht weiter – Ein weiteres Abenteuer –

Die Sonne genießen und dankbar sein – schreiben befreit –

Bis bald

Wie eine Achterbahn

Kennt ihr das?…

Himmelhochjauchzendzutodebetrübt.

Ein Wort für die Gefühle, die wir gerade durchmachen. Eine Achterbahn mit Höhen und Tiefen.

Das Heimweh plagt uns gerade sehr, wobei damit zweierlei gemeint ist. Wir vermissen besonders liebe Menschen, deren Nähe, Gespräche und gemeinsame Zeit❤. Und zum Anderen sehnen wir uns nach einem zu Hause. Das war ja, unter anderem, Sinn und Zweck dieser Reise…Ein Fleckchen zu finden, wo man bleiben kann. Aber mit einem „Fleckchen“ ist es nun mal nicht getan…Eine passable Wohnlösung, finanzielle Sicherheit, damit verbunden eine Arbeit, gute Versorgung der Kinder etc. Vi får se…Wir werden sehen.

Auch das Wetter spiegelt irgendwie unsere Gefühle wieder. Grau und wolkig und plötzlich blauer Himmel und Sonne…

Im Naturschutzgebiet…Småland ist ja bekanntlich „steinreich“ 😉. Die Kinder lieben es auf den Felsen herumzuklettern.
Gestern haben wir den Wohnwagen an seinen neuen Platz gestellt. Da wir jetzt nachts auch Plusgrade haben, werden wir wohl in den nächsten Tagen umziehen 🤗
Maßarbeit. Phil platziert den Meterstab. „Da muss der Wohnwagen hin“. Ok. Gesagt. Getan 😅
Und wenn die Sonne rauskommt, dann leuchtet dieser Platz in einem fast magischen Licht, dass erzeugt in mir immer Freude und Zuversicht

Gestern Abend dann ein großes Highlight. Jeanette und Heinrich warten seit Tagen auf ihre Jurten (Hingen am Zoll fest). Und endlich kam der Laster. Alle packen mit an, sogar Serainas Freunde sind gekommen um zu helfen…

Holla die Waldfee – das ist einiges an Material. 5 große Jurten mit Holzboden, Kuppeldach, Holz-Glas-Türen und vier Schichten Planen…uiuiui
Nach nicht mal einer Stunde trägt Jeanette das letzte Teil aus dem Laster. Wohoo!

Nun müssen Fundamente gebaut werden, um darauf die Jurten zu errichten. Im Juni werden die ersten Gäste erwartet.Sehr spannend!

Gesundheitlich sind wir auf dem Weg der Besserung. Bis auf Ylvi haben wir alle noch n Frosch im Hals 😉.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Bei uns kommt jetzt die Sonne raus 😊.

Hejdå

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