Servus!

Wo soll ich anfangen?  Nachdem wir am letzten Abend noch versucht haben den gesamten Rest in den Wohnwagen zu stopfen, sind wir am Dienstag dann endlich gegen viertel vor zwölf gestartet. 33 Grad. Im Radio kommt die Unwetter Warnung für Baden Württemberg. Wie gut das wir nach Bayern unterwegs sind. Da fällt mir siedend heiß ein, dass ich die Daueraufträge für Miete und Co. noch gar nicht eingestellt habe. Na klasse.

Übrigens sind unsere Tankstellen nicht darauf ausgelegt mit einem elf Meter Gespann die Druckluft zu überprüfen. War spannend.

Kurz nach dem Stuttgarter Kreuz dann der erste von insgesamt fünf Staus auf unserer Strecke. Hmpf. Nach 6 Stunden kommen wir an unserem Ziel dem Erlebnisbauernhof in Oberlaus an. Der Bauer ist etwas überrumpelt. Er dachte wir schwätzen nochmal. Seine Frau wusste von gar nichts. Aber kein Problem. Mithilfe der Kinder die plötzlich um uns rum wuseln ist der Wohnwagen schnell eingeparkt. Was nicht so schnell geht ist das Vorzelt…und da kommen auch schon die Regenwolken. Von wegen Unwetter nur in Baden Württemberg. Binnen weniger Minuten fängt es an zu stürmen. Die Heringe sitzen noch nicht. Die eine Seitenplane ist kaputt und lässt sich nicht befestigen. Der Bauer hilft und macht uns wirklich professionell die Plane am Dach fest.


Der Sturm nimmt zu und nun regnet es auch noch. Ich bin damit beschäftigt daß Vorzelt festzuheben während Phil versucht die Heringe in den steinharten Boden zu klopfen. Irgendwie gelingt es uns, dass weder das Vorzelt wegfliegt noch alles nass wird. Die Nacht ist laut. Der Regen nimmt sinnflutartige Zustände an und trommelt wie ein afrikanischer Ureinwohnerstamm aufs Dach. Und dann der Esel „Berti“. Wahnsinn wie laut ein IAh sein kann.

Der Mittwoch ist ruhig. Fast zu ruhig. Die Hausherrin geht vormittags außerhalb arbeiten. Der Bauer muss erstmal in die Autowerkstatt. Der Hof ist toll. Es gibt vier Esel (nur der eine schreit so laut), 9 Pferde, ca. 13 Kühe, Hühner, Schweine, Enten, Gänse, Katzen, Hasen, Schafe, Ziegen, Lamas und Achtung Schildkröten und Doppel Achtung: Kängurus. Zudem leben hier 6 Kinder im Alter von 16, 14, 11, 8, 6 und 4 Jahren. Die jüngeren haben uns total in Beschlag genommen. So vergeht der Tag wie im Flug. Bis abends um 10.00 Uhr sind wir noch draußen beschäftigt bis es in der Bauernstube Abendbrot gibt. So. Nun noch zwei, drei Bilder und dann reicht das für heute.

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