Blau, blau, blau sind alle meine Lämmer 

Morgäään!

Leider hat das Wetter gestern nicht lange gehalten. Nach dem Mittagessen ergoss sich der Regenschauer über uns undcder Wind pfiff. Tja Leute, dass nennt man wohl Herbst.

Somit war auch die Pfirsichernte erst mal abgesagt. Auf der Suche nach Arbeit, meinte sie Melkerin, dass die jetzt die Lämmer im Stall entwurmen müsste und ich könnte diejenigen markieren, die schon fertig sind. Ok. Dann mal los…

Mein Werkzeug. Ein blauer Markierungsstift
Lara Croft- Version Bauernhof 😅 die Entwurmungskur praktisch verpackt

Habe meinen Job gewissenhaft erkedigt😉

Auf der Lämmetweide stehen nochmal 80 bei denen das auch gemacht werden muss 🙈
Phil hat währenddessen mit Michael das große Tor repariert.

Jetzt zieht es im Stall nicht mehr

So. Und heute gehen wir hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein Pfirsiche ernten. Und der Gemüsegarten steht immernoch auf unserem Plan.

Und morgen…ja…Da fahren wir weg. Ich spann eich noch bisschen auf die Folter. 

Ade 

Gemüsegarten die 2.

Servus und guten Morgen!

Ich hab WLAN!! Eine Mieterin hier auf dem Hof hat mit ihr Passwort gegeben. Jetzt brauche ich nur noch 30 Sekunden für ein Bild. Oleee ole ole ole 😁

Heute geht es wieder am den Gemüsegarten. Man kann ihn nun schon erkennen…

Unsre To-dos heute:

  • Zaun wieder aufbauen 
  • Den Enten eine Bademöglichkeit bauen 
  • Die Bretter aus dem Gemüsegarten entfernen 
  • Eventuell gehen wir auch noch Pfirsiche im Nachbardorf ernten 

Der Freischneider ist zur Reparatur, wenn der wieder da ist, bekommt der Gemüsegarten noch einen radikal Schnitt.

Los geht’s!

Die ersten Zweifel


Es ist schon komisch. Da leben wir nun schon über einen Monat (das Urlaubsfeeling stellt sich allmählich ein, vor allem da das Wetter schlechter wird) diesen „Lebenstil der Zigeuner“, die Tage ziehen an einem vorbei und ZACK kommt es wie ein Blitz vom Himmel. 

Ich bin ein Mensch, der sicht total schnell verunsichern lässt. Vor allem von Behörden und so. Wenn da etwas nicht glatt läuft, dann denk ich gleich „ok, dass wars.“ Dann noch eine enorm hohe Stromnachzahlung und wir wollten doch eigentlich unterwegs Geld verdienen und nicht nur ausgeben….

Und dann sind es Freunde und Familie, die einen mit Worten und Taten helfen wieder Mut zu haben. Ein DANKE ist hierfür gar nicht ausreichend. Es geht immer irgendwie, dank euch weiß ich das!

Und so plötzlich wie die Zweifel kamen, so schnell sind sie wieder verschwunden. 

Heute hat in Bayern sie Schule wieder angefangen. Da ist es im Haus schon etwas stressiger am Morgen. Wir vereinbaren mit Michael und Hannah, dass wir ab jetzt im Zirkuswagen frühstücken. Zeit zu viert (fünft), was für ein Luxus.

Ich soll dazu sagen, dass Phil krank ist…

Fürs Wochenende haben wir große Pläne. Lasst euch überraschen.

Grüße und bis dann

Regenwetter…Na und?

Von gestern…Was macht man eigentlich bei Regenwetter auf dem Bauernhof? 

Wir haben uns da schon was einfallen lassen. Zunächst einmal kann man im Heu toben. Das ist meistens unterm Dach und trocken 😊.  Da haben alle Spaß. Sogar Muna…

Ach ja. Da fühlt man sich gleich wieder wie ein Kind 😁

Anschließend ging es für unsere Mäuse noch in die…hm…schwarze Wanne 😅. Uns wurde zwar angeboten die Kinder im Haus zu baden, aber wir fanden diese Version witziger….

Die Kinder hatten jedenfalls ihren Spaß!

Momentan sind wir schon wieder am schaffen. Das Wetter ist besser und das genießen wir alle nochmal. Heute heißt es Pferdeanhänger richten für den TÜV (da muss ein neuer Boden rein) und bei den Schafen muss der Stall neu eingestreut werden (mit Stroh). Heute Nachmittag bringen wir die Schaffelle zum Gerber und holen Sie Wurstwaren vom Metzger ab. Ich bin so gespannt wie Schafsalami schmeckt…

Kein Zuckerschlecken

Leute. Ich bin so platt. Ich kann mich kaum mehr auf den Beinen halten. Nach Fütterung der Kleintiere  (Enten, Hühner, Katzen und Meerschweinchen) ging es heute morgen gleich wieder ans Holunder machen. Damit sind wir gestern nicht fertig geworden. Heute schon. Hier das Ergebnis:

51 Flaschen Hollersaft! Und das ist nicht mal die Hälfte von dem was wir schon mit Hannah zusammen eingekocht haben. Zwischendurch hab ich ca. 700 Etiketten gestempelt und die Hälfte davon noch mit nem Aufkleber ausgestattet, gekocht und Wäsche gewaschen. Phil hat versucht die neue Leiter am Steg vom Weiher anzubringen. Dann hab ich noch die 700 Etiketten auf die Joghurtgläser gemacht und alles verpackt. Der Einmachautomat putzt sich nicht von selber und die zweite Fütterungsrunde samt Schafe (Phil muss das Gras mit dem Lader reinfahren und dann mit der Heugabel auf den Futtertischen verteilen) darf auch nicht ausgelassen werden. Das Geburtstagsgeschenk für Hannah soll nicht lieblos dahingeklatscht sein und Fynn hatten wir ein Lagerfeuer versprochen; natürlich mit Würstchen und Nudelsalat. Nebenbei haben wir ja auch noch (eine nicht ganz so gut gelaunte) Ylvi und Muna, der es heute nicht so gut ging. Das ich es geschafft habe heute einen Kaffee zu trinken grenzt an ein Wunder. Aber so ist das eben auf dem Bauernhof. Alles, nur kein Zuckerschlecken.

Gute Nacht

Und täglich grüßt der Holunder 

Da isser wieder…Der Holunder. Wie gesagt: Drei Bäume voll davon…

Phil erntet. Micha kocht ein…

Ich sag euch heute Abend dann wieviele Flaschen es sind. Hier wird der Holundersaft ohne Zucker eingemacht. So ist man flexibler in der Verwendung 😉. Am Besten schmeckt dieser mit einem Schuss Holundersirup und Wasser. Hmmmm. 

Nebenbei hab ich noch ein weiteres Projekt am Laufen…

Sandhaufen-Verschönerungs-Projekt 

Davor

Danach

So. Ich muss weiter einkochen. Bis dann 😊

Platz schaffen 

Servus!

Gestern abend kam der Wind und daher hatte ich mal wieder kein Internet. Ob ihr mir das noch glaubt? 😅

Hannah und die Kinder sind gestern Vormittag in den Urlaub gestartet. Für drei Tage. Da war es plötzlich still auf dem Hof. Und dann starten wir unsere Platz-mach-Aktion. Vorne, dort wo unser Wohnwagen steht, sind eigentlich Parkplätze für die Mieter, die auch noch auf dem Hof leben. Und wir nehmen mit unserem Gespann gleich zwei Parkplätze weg. 

Die Herausforderung: Der Wohnwagen muss rückwärts über einen schmalen Feldweg, um die Kurve und auf eine Terasse, die etwas höher liegt als der Weg…

Wir scheitern schon das erste Mal beim Ausparken. Eigentlich wollte Phil alles mit dem Lader machen…Doch die Anhängerkupplung ist hoch und bei der kleinsten Steigung setzt der Wohnwagen hinten auf. Das Kratzgeräusch verspricht nichts Gutes. Also umhängen ans Auto und das erste Stück damit bewerkstelligen. Wieder an den Lader und rückwärts marsch…

Der Platz ist vorbereitet. Alles Unkraut weg 💪

Fast am Ziel. „Nur“ noch die kleine Steige hoch

Kreativ muss man sein

Die Kurve ist so gut wie geschafft. Doch wie kommt der Wohnwagen jetzt auf die Terrasse? Mit der Anhängerkupplung vom Lader geht es nicht, denn der Wohnwagen sitzt schon wieder auf.  Also schieben wir mit dem Lader den Wohnwagen auf die Rampe, ohne dass etwas kaputt geht natürlich. Ich stehe für den Notfall an der Handbremse. Uuuah. Dann wieder anhängen und den Rest hochfahren. Geschafft. Was für ein Akt.

Phil braucht ein Bier und ich einen Kaffee.

Zum Abschluss des Tages hab ich mich dann noch in ne Hornisse gesetzt. Ich tue das alles übrigens nur, damit es hier auch ja nicht langweilig wird. Mit dem Bild will ich euch verschonen, mein Oberschenkel sieht aus wie nach einem Sonnenbrand mit net fetten Schwellung.

Also. Auf bald 😉

1,2,3 und der Tag der ist vorbei 

Ein anstrengender Tag geht (mal wieder) zu Ende. Hier die Kurzfassung:

Micha hilft melken – ein Schaf klemmt im Gatter fest – dreht den Kopf in die falsche Richtung – deshalb heißt es „dummes Schaf“ – manche haben keine Lust – drehen auf dem Melkstand wieder um – oh mann – verdammt haben die Kraft – Frühstück um halb elf – dann Etiketten stempeln (mit dem MHD) – 450 Stück – und dann Joghurt verpacken – ja auch 450 Stück – Phil fährt Lader – Heuballen beiseite – Gras raus aus dem Stall (wenn das zu lange auf nem Haufen liegt wird es heiß und schimmelt von unten) – auf den Hänger laden und zur Lämmerweide fahren – Ylvi schläft im Lader ein 😅 – Heuballen wieder auf die Trocknung stellen – Mittagessen um halb vier – Phil geht Rasen mähen – ich hab einen Fehler bei den Etiketten gemacht – 112 (lustige Zahl) müssen nochmal gestempelt und verpackt werden (nicht so lustig) – dann wieder Stallzeit: Füttern – Melken – Fegen usw. – Phil muss noch ein Rausfallschutz für Fynn bauen (ist gestern zweimal rausgeplumpst) – Abendessen um halb acht – Phil muss das neue Gras noch mit dem Lader in die Halle schieben – Kinder endlich im Bett – Besprechung mit Hannah (sie fährt morgen mit den Kindern in den Kurzurlaub ) – Küche aufräumen – duschen – Feierabend Emma 

Wir Zigeuner

Lustig ist das Zigeunerleben…Ich glaub ich könnte zu jedem Beitrag ein Lied singen😂

Da unser neuer Lebensstil schon oft mit Zigeunern gleichgesetzt wurde, sind wir heute passend in den Zirkuswagen eingezogen. Warum? Ich zeig euch warum…

Tadaa. Der Platz ist nicht ideal, aber Phil hat heute noch gemäht und bisschen aufgeräumt
Die Küche
Holzofen
Juhuu. Eine Sitzecke. Ohne Umbau
Ehebett

Das Kinderstockbett am Fußende vom Elternbett 😍

Und damit das Bild perfekt ist. Setzten wir uns jetzt noch ans Lagerfeuer. Gute Nacht

Wetterwechsel 

Von gestern…
Das Wetter, das Wetter spielt wieder mal verrückt man könnte verzweifeln wenn man hinauf zum Himmel blick… Der gute Rolf 😅 jetzt habe ich einen Ohrwurm und ihr hoffentlich auch.

So wie meine Schuhe aussehen, sah auch das Wetter letzten 2 Tage aus. Und die Internetverbindung😕
Wenigstens die beiden haben Spaß

Man glaubt gar nicht, was so ein Umschlagen des Wetters alles bedeuten kann…Zum einen hab ich einen Berg von Wäsche, da die ganzen Sommersachen so wie es aussieht nun ganz weg können…

Vorsicht Micha lässt sich nun über das Wetter aus:  Muss es denn immer gleich so extrem sein? Wir haben im Wohnwagen einen Temperaturunterschied von 15° !!! September bedeutet doch nicht gleich Herbst oder? Ich freue mich ja wenn es kälter wird aber so? Okay genug gejammert.

Zum anderen müssen wir die nassen Sachen ja irgendwo aufhängen… und dann kommt noch dazu dass so bald wir die Tür vom Wohnwagen aufmachen wir im Regen stehen. Also hat Phil kurzerhand gestern unser (eigentlich das Sonnen)segel aufgebaut und jetzt haben wir wenigstens einen kleinen Unterstand. Bild folgt.

Der Regen auf dem Wohnwagen ist wirklich laut aber das hört man irgendwann gar nicht mehr. Ich hoffe wir werden jetzt nicht alle krank, dass wird dann eine neue Herausforderung…

Auf besseres Wetter (moser, moser) 

Eure Micha 

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