Morgen heißt es Abschied nehmen. *Seufz*. Hier fällt es uns echt schwer. Alles war schon so vertraut, so bekannt. Die Familie ist wirklich toll und wir werden alle sechs plus Tiere sehr vermissen.
Tschüss lieber Schlittenbuckl
Tschüss Nemo, du Süßer ❤ Nochmal schnell alles freiräumen
Noch ein kleines BILDERQUIZ…
Na. Was könnte das sein?Ratet doch mal…
Abschiedsgeschenkle (ja, selbst bemalt) Eintrag ins wwoofer-Buch der Familie
Morgen geht’s nach Rottenburg. Für zwei Wochen. Danach gönnen wir uns einen Weihnachtsurlaub 😅
Und habt ihr auch eure Stiefel rausgestellt? Hier stehen 6 Stück geputzt vor der Tür. Da sind wir ja mal gespannt, ob der gute Nikolaus 🎅 etwas hineinfüllt.
Nun ist sie offiziell da. Die Weihnachtszeit. Gestern abend hat die Familie noch den Adventskranz gebunden, mit selbstgepflückten Zweigen versteht sich. Davor wurde noch fleißig gebacken…
„Ausstecherle“. Ylvi macht eher Kneten daraus😅
Das einzige was nicht aufgetaucht ist, sind die Kerzenhalter..
Wunderschöner Adventskranz (auch ohne Kerzenhalter)
Heute wurde dann passend das Lied: „Wir sagen euch an, den lieben Advent…“ gesungen und mit Waldhorn und Flöte begleitet. Es ist so schön zusammen mit der Familie an diesen kleinen Traditionen teilzunehmen. Wir sind so richtig integriert…Das wird ein schwerer Abschied am Mittwoch.
Phil kam heute ziemlich platt vom Renovierungswochenende mit Fabian zurück. Die haben ganz schön geklotzt!
Deswegen heißt es für meinen Mann jetzt auch: Ab in die Heija. Ich folge ihm dann gleich. Das Strohwittwen-Wochenende hat mich auch geschwächt.
Und da ist der…Der 1. Dezember. Sechs Kinder konnten es gestern kaum abwarten endlich das 1. Türchen am Adventskalender aufzumachen 😅.
Für uns ist der 1. Dezember wieder ein Jubiläum…4 Monate sind wir auf den Tag genau unterwegs. Gestartet im Hochsommer und nun liegt da draußen der Schnee. Es naht das Familienfest, das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit. Wir haben uns dafür entschieden es mit unseren Liebsten zu verbringen. Darauf freuen wir uns schon.
Passend zum Jubiläum konnten wir heute unser Hammerprojekt: „Holzlager“ abschließen. Juhuuu. So ein Erfolgserlebnis. Oleee, ole,ole,ole!
Hier ein paar Bilder…
Die Garten-Ecke
Bretterregal. Natürlich nach Größen sortiert
Phil hat noch schnell ne Treppe gebautNoch ein bisschen HolzDie Spielecke ist auch wieder freigegeben
Ach ja. Hat echt Spaß gemacht. So. Dann mal schauen was es noch so zu tun gibt 😉. Bis denne.
Wir sind mittlerweile schon richtig drin in den Abläufen. Morgens erst mal Karotten ausbuddeln, den Hasen bringen zusammen mit Wasser und Heu. Danach füttern wir die Hühner im Gehege mit Essensresten von uns. Dann gibt’s für sie noch frisches Wasser und n bisschen Trockenfutter. Schließlich die Pferde. Entweder es geht (reitend) auf die Koppel oder sie bleiben im Stall (mit Auslauf). Egal wie, es gibt Heu und gemistet werden muss auch. Am späten Nachmittag dann nochmal zu den Hasen und die Eier rausholen.
Das Holz ist nun verarbeitet. Jetzt geht’s an den Aufbau. Alles muss irgendwie ordentlich verräumt werden. Geplant ist, dass wir bis Dienstag bleiben, daher stehen wir etwas unter Zeitdruck. Am Wochenende fährt Phil mit Fabian zum Renovieren nach Würzburg. Immer mal was neues 😉.
Gesten wurden 6 Hühner geschlachtet. Fynn hat so lange gebettelt, bis Phil mit ihm hin ist zum Zuschauen. Es wurde auch kein Massacker, sondern seriös und mit Erklärungen geschlachtet. Fynn hat kein Trauma 😉.
Ylvi ist immer dabei und will helfen. Beim Misten, beim Füttern, eigentlich bei allem.
Ylvi hilft beim Auffüllen der Pferdetränke
Und dann will man abends um halb elf ins Bett gehen und sieht wie die Hausherren sich noch hinsetzen zum Adventskalender basteln. Dann haben wir eben noch geholfen. Hat auch Spaß gemacht.
Trotz des etwas kurzen Schlafes geht es heute voller Energie weiter.
Puh. Ich sag es euch, so kranke Kinder nehmen einen ganz schön in Anspruch. Da kommt man gefühlt zu nichts. Solche Tage sind furchtbar, ich bin hin- und hergerissen, schließlich will ich ja arbeiten und dann hab ich ein schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber. Es ist wirklich nicht leicht immer eine gute Lösung zu finden.
Umso schöner sind so Vormittage wie heute. Die Tiere zusammen mit den Kindern füttern ist toll. Währenddessen gibt Phil wieder Vollgas.
Sieht schon richtig gut aus. Rechts der Holzstapel wird gerade zersägt. Ein Teil ist Lagerfeuerholz und der andere wird zu Spächtele für den OfenDer Anfang der OrdnungDer Mann mit der Motorsäge (klingt wie im Horrorfilm)
Währenddessen hab ich den gesägten Teil gestapelt, also das neben den Kartons. Ich sag euch, dass war Tetris für Fortgeschrittene 😅
Das ist sehr motivierend, mal wieder so gut voran zu kommen. Weiter geht’s!
Die Erkältungswelle hat fast das gesamte Haus erwischt…Ist halt November, nasskaltes Wetter, da kommt das halt mal vor. Bei sechs Kindern im Haus geht das auch rum wie ein Lauffeuer.
Jetzt ist der Schnee zurück. Juhuuu
Mal überlegen, was haben wir eigentlich die letzten Tage gemacht? Vieles läuft schon so nebenher, da muss ich jetzt echt nachdenken 😅.
Also zum Einen haben wir den Gemüsegarten nun (fast) winterfest gemacht. Auch hier wird das Prinzip der Permakultur gelebt, nach der keine Erde nackig bleibt. Also Unkraut raus stechen und wieder hinlegen. Wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber hey, wenn der Ertrag dann üppig ausfällt, warum nicht? Auch Pferdemist wird zum Abdecken benutzt. Oder, und das fehlt uns noch an manchen Stellen, Laub. Das alles verrottet dann und macht die Erde fruchtbar. Spannend sag ich euch!
Zum Anderen sind wir immer noch an unsere Mammutaufgabe…Das Holzlager lichtet sich so langsam. Was wir da oben nicht alles gefunden haben, vom alten Pferdegespann über ein uraltes Bettgitter bis hin zu Bergen von Reisig. Momentan sehen wir noch kein Land, da alles noch verräumt werden muss, aber das wird schon noch.
Wenn wir morgens die Pferde auf die Koppel bringen, dürfen die Kinder manchmal reiten, das ist ihr Tageshighlight. Auf dem Rücken der Pferde und so 😊 Jimmy, das Reitpferd
Am Wochenende geht hier alles etwas ruhiger zu. Das genießen wir auch.
Heute auf dem Speiseplan: selbstgemachte Maultaschen. Die Herren Mayer bei der FleischwolfereiDas muss Fynn natürlich auch gleich probieren
Ein bisschen Fensterputz war heute auch schon dran und nachher gehen wir (hoffentlich) wieder Schlittenfahren. Jippie.
Wir haben ja nun schon einiges an Tätigkeiten gemacht auf den Höfen, manches hat mehr Spaß gemacht, anderes auch mal weniger.
Hier ein paar Ideen, wie man seine Wwoofer motivieren kann bzw. wie man sie bei Laune hält 😉
Ein bisschen Verantwortung tut gut. Z.b. Jeden morgen die Tiere füttern und den Stall sauber machen. Eine eigene Aufgabe, die wiederkehrt ist schnell gelernt und macht auch SpaßWenn man ein Lob bekommt, auch wenn die Arbeiten sozusagen zum Vertrag gehören. Wir freuen uns schließlich auch wenn es den Hofbesitzern gefällt.Wenn der Hofbesitzer von der Masteraufgabe spricht, und erst mal ein Geheimnis draus macht. „Erst müsst ihr euch qualifizieren“. Sehr anspornend.
Nun wir haben uns offensichtlich qualifiziert, in das Holzlager Ordnung zu bringen. Ganz schöne Hamneraufgabe, aber wir sind motiviert 😉.
Sieht schon nach kurzer Zeit ein bisschen besser aus 😅Auch ein paar lustige Aufgaben parat haben…Was könnte wohl darunter sein?Ja, was taucht denn da auf?Ui. Das ist ja wie Ostereier suchen. Nebenbei lernt man ja auch was…Das ist eine Lagerungsmethode für Wurzelgemüse.Und am Besten hält man seine wwoofer bei Laune, in dem man sie so herzlich in die Familie aufnimmt und integriert
Hurra, der erste Schnee war da. Nicht viel, aber genug zum ein paar Mal den Hügel runterfahren. Was für ein Spaß!
Es ist wirklich wenig Schnee, aber geht trotzdem gut 😁
Heute ist schon fast alles wieder weg. Und laut Wetterbericht kommt ja am Mittwoch der Frühling 😮.
MONTAG:
Nach so nem doch relativ gemütlichen Sonntag fällt das „in-die-Gänge-kommen schon etwas schwer. Aber hilft nix.
6.40 Uhr: Der Wecker klingelt
6.43 Uhr: Der Wecker klingelt wieder
6.46 Uhr: Der Wecker klingelt erneut
6.49 Uhr: Der Wecker…ja. ok. Aufstehen jetzt
7.05 Uhr: Phil geht mit Nina laufen. Bei den Kindern und mir beginnt der morgendliche Kampf „Anziehen und Zähne putzen“ (wer hat das bloß erfunden)
Wir treffen uns alle so um 7.45 Uhr zum Frühstück richten. Mittlerweile sind alle Schulkinder aus dem Haus, sowie der Hausherr
8.10 Uhr: Frühstück (manchmal mit Johanna, 3 Jahre altes Kindergartenkind und Corinna, Chefin)
Ca. 9.30 Uhr: morgendliche Fütterungsrunde (Fabian war schon ganz früh draußen, um die Hühner raus zu lassen) mit anschließendem Misten des Pferdestalls.
Anschließend diverse Tätigkeiten von unserer To-Do-Liste abarbeiten. Heute: Schläuche und Bretter verräumen, ein Dach vom Tomatenunterstand abbauen und den Hühnerstall ausmisten.
12.30 Uhr: Geschrirrspüler aus- und einräumen, Tisch decken…
13.00 Uhr: Mittagessen und Mittagsschlaf Ylvi (Zeit für nen Kaffee). Die Großen machen jetzt Hausaufgaben
Ca. 14.45 Uhr: 2.Runde To-Do-Liste abarbeiten. Heute: Äpfel ausklauben (eine harmlose Menge) und das Schlammloch…
Mit dem Spaten „Grasnaben“ ausstechen. Der Matsch muss weg. Hier soll stattdessen Sand hin
17.30 Uhr: Helligkeitsbedingt Feierabend für draußen. Nur noch schnell Hasen füttern. Mit Taschenlampen 😉
Ca. 18.30 Uhr: Abendessen (davor meistens Geschirrspüler ausräumen. Wir sind halt zu zehnt, da kommt das auch zweimal am Tag vor)
Halli-Galli-Zeit. Hilfe die Kinder drehen durch. Besser ins Bett
20.00 Uhr: Fynn und Ylvi schlafen. Ab ins Wohnzimmer oder mit Familienmitgliedern am Tisch sitzen 😊schön.
Nicht nur, dass die Aufregung bleibt, auch die Eingewöhnungszeit der Kinder dauert wieder an. Naja, ist ja auch verständlich. Neuer Hof, neues Zimmer (zum ersten Mal im Haus der Familie), neue Leute, neue Tiere, neue Abläufe (vor allem mit Schulkindern)…Noch nicht mal eingerichtet, schon ging es ans Werk.
Da braucht Kind eine kleine Pause…
Zwischenmahlzeit im Garten
So ist das wwoofer-Leben. Gleich gibt’s neue Aufgaben und Projekte. Eines davon lautet…Achtung…Unkraut jäten. Überraschung😁. Mittlerweile haben wir richtig Spaß und können uns schon als Profis auf dem Gebiet bezeichnen.
Phil hat mit der Sense vorgearbeitet und ich verschwinde dann mal zwischen den Büschen 😅
Wie gesagt, es ist eine schöne Arbeit, weil man so schnell eine Veränderung sieht. Auch neue feste Aufgaben, wie das Füttern der Tiere morgens, kommen hinzu.
Ylvi hilft fleißig mit beim Wasser auffüllen
Die Hühner müssen auch gefüttert und de Stall ausgemistet werden. Ylvi ist total motiviert und will überall helfen. Sie flucht laut wenn der Pferdeboppel von ihrer Schaufel rutscht.
So gibt es für uns wieder allerlei neues zu entdecken und viele Fragen zu stellen. Es ist immer wieder interessant, welche Erfahrungen Hofbesitzer mit uns teilen können.