Neue Projekte Teil 2

Guten morgen.

Ja. Ich weiß. Das Wetter ist sehr herbstlich. Wir haben Glück. Unser neues Projekt ist Indoor 😅.  

Hier gibt es ja viele Gebäude. Unter anderem den Saal mit Nebenräumen. Eine Bar füllt den einen. Hier ist es etwas dunkel  (für ne Bar ja ganz gut). Unsere Aufgaben hier:

  • Bar ausräumen 
  • Alles! Rausschmeißen (samt Zierbalken)
  • Unter dem Vordach beim Lehmofen wieder aufbauen (zu mindestens die hintere Wand)
  • Raum öffnen zum nächsten (aus der Bar wird ein Seminarraum)
  • Aus der alten Theke Tische bauen 
Vorher
So eine schöne Bar ❤

Außerdem wird Phil sich eine Werkstatt einrichten. Dafür wurde am Sonntag ein „Bullerjan“ gekauft, ein Ofen, der für wohlige Wärme sorgen soll. 

Der hofeigene Weihnachtsmarkt im November muss auch vorbereitet werden

Zudem habe ich schon mit Brigitte ein paar Nähaufträge besprochen, da freue ich mich natürlich.

Das Unkraut wartet auch noch auf mich. 

Ach ja. Uns wird bestimmt nicht langweilig 😊

Auf geht’s! 

Apfelernte die 2.

Guten morgen!

Ach, ist das schön. Heute gehen wir es ruhig an. Ich glaube es ist der erste entspannte Morgen seitdem wir unterwegs sind. 

Gestern hieß es wieder Äpfel brechen (pflücken) und klauben  (aufsammeln). Dieses Mal am anderen Ende des 8000 m2 großen Grundstücks.

Eine ganze Allee von Apfelbäumen (man sieht hier nur die eine Hälfte)
Fynn erklimmt die große Leiter und ist mächtig stolz auf sich 😊
Da muss Ylvi natürlich auch gleich mal hoch. 2 Jahre Altersunterschied? Pah!
Ratebild: Was ist hier zu sehen? 😁

Die Kinder hatten ihren Spaß und wir auch. Meistens jedenfalls 😉. Aber wenn man am Schluss den Ertrag sieht, lohnt sich die Arbeit!

Die gehen alle zum Entsaften. Also. Ylvi natürlich nicht.

Zwischendurch hieß es Essen kochen für dir Seminargäste. Eindecken und später wieder aufräumen. Es hab u.a. Kürbissuppe aus dem eigenen Garten. Hmmmm. 

Alltag kann man das hier nicht nennen. Wir sind nun eine Woche da und kein Tag ist wie der andere. Das ist toll, spannend und macht Spaß! Auf weitere schöne Wochen.

Eure Micha

Ein ganz normaler Freitag 

Hallöle.

Und mal wieder gab es einen Tag voller Arbeit…

Arbeit für Wolfgang, der am Vormittag die Kinder mitgenommen hat
Arbeit für Phil, der endlich das gesamte Grundstück gemäht hat
Arbeit für Micha, die mal wieder Hagebutten ernten durfte

Kleiner Tipp: Da die Hagebutte bekanntlich sehr pieksig ist, schneidet man sich Äste ab, hält diese am Besten noch mit der Gartenschere fest und zupft sich dann gemütlich (fast) ohne Verletzungen die Hagebutten ab. 

Vor diesem Geschäft war ich noch als Putzfrau behilflich (ja, das gehört nunmal auch dazu). Da heute eine Seminargruppe angereist ist, musste natürlich alles piko bello sein.

Das Abendprogramm gestaltete sich dann eher gemütlich. Wolfgang hat den Lehm-Ofen angeheizt. Was für ein Flair!

Entstanden in Eigenproduktion! Hält die Wärme ewig
Brotteig Nummer eins von sechs
Dann gab es unter anderem Pizza und Hefezopf aus dem Ofen hmmmm
Die Kinder genießen die abendliche Stimmung

Fynn hatte gestern allerdings seinen Pechtag. Nachmittags ist er über einen Eimer geplumpst und abends dann mit dem Gesicht voraus auf den Pflastersteinen gelandet. Ein Zahn ist locker und die Lippe dick. Armer Knopf.

Also. Im gesamten ein ganz normaler Freitag.

Erntezeit 

Guten Abend,

Ich bin so glücklich-platt. Kennt ihr das? Eben nicht unglücklich-platt sondern glücklich-platt 😅.

Zuerst von gestern: 

Apfelernte…

Frisches Obst vom Baum. Die Mühe lohnt sich

Mein Apfeläffchen – eigentlich sollte er bloß den Baum schütteln

Es ist einfach ein gutes Gefühl Lebensmittel (man nehme das Wort mal auseinander: Mittel zum Leben) aus dem Garten zu holen.

Heute waren dann Karotten, Rote Beete, Zwiebeln und Kartoffeln dran. Die Hagebutten fehlen noch (oh neiiiin 😉).

Glücklich im Gemüsegarten

Ein kleines Karotten-Monsterchen

Frischer geht’s nicht.

Ylvi hat sich gleich eine geschnappt, im Regeneimer gewaschen und gegessen 😁

Phil hat gestern schon und heute die Rasenmäher-Challenge begonnen oder wie Brigitte es ausdrückte ist Phil im Rasenmäher-Wahn. Zunächst mal gibt es denn Aufsitz-Mäher (alle Männer jetzt bitte neidisch sein). Mit dem hat er (grob) das riesen Grundstück gemäht und das viele,viele Laub aufgesammelt. Danach ging es mit der Elektrosense weiter – Für die Feinarbeit (sorry hab kein Bild gemacht. Ich hol das morgen nach). 

Das Wetter ist gerade so atemberaubend schön. Diese Sonne, diese Herbstfarben, diese Leuchten.

Abendsonne

Ich wünsche euch eine gute Nacht.

Neue Projekte Teil 1

Hallo! 

Ach ist das traumhaft hier. Wenn sich der Nebel verzieht und die Sonne aufgeht. Einfach schön.

Gestern hab ich mit Wolfgang den Schafen „neues Gras abgesteckt“, dass bedeutet, den Zaun ca. 1-2 Meter nach hinten versetzten, so bekommen die Tiere immer frisches Gras zu essen. Nur leider haben wir vergessen den Strom wieder anzumachen. Das hieß heute morgen erst mal Schafe zurücktreiben. Denn wie ja jeder weiß, dass Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner 😅

Dann konnte Phil sich gestern einen Traum erfüllen 😉…

Bulldog fahren. Juhuuu

Mein neues Projekt heißt unter anderem mal wieder…Unkraut jäten. Da bin ich ja nun Profi drin 😊

Ein schöner Arbeitsplatz

Nebenbei übernehme ich ab morgen das morgendliche Füttern der Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner und Enten. Ich freue mich schon 😊

Und Phil muss mal wieder seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Ein bisschen Chaos in der Fischerstube
Hier war vorher keine Tür

Dann waren wir gestern auch noch Birnen aufsammeln im Tshirt! Heute kommt noch der Apfelbaum dran.

Wie ihr seht sind wir schon wieder voll auf beschäftigt und glücklich😊.

Bis denn 

Luxus 

Was Luxus ist?

  • Ein gemütliches Zimmer zu haben, in dem jeder sein eigenes Bett hat und dazu noch ein Tageslicht-Bad.
  • Keine Schnaken mehr zu hören
  • Bei 21 statt bei 12 Grad aufzuwachen (ok, n bisschen warm war es)
  • Ein warmes Abendessen als Empfang zu bekommen
  • Den Herbst genießen zu können

  • Nette Menschen um sich zu haben
  • Sich willkommen zu fühlen

Schönen Abend euch 😊

Routenplanung

Halli hallo,
Wir sind wieder unterwegs. Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es war eine schöne, lehrreiche Zeit. Jetzt freuen wir uns riesig auf den neuen Hof und die neuen Erfahrungen.

Ein kleines DANKESCHÖN von uns an Hannah und Michael

Falls ihr euch mal gefragt habt, ob wir eigentlich ne Routenplanung gemacht haben…Haben wir nicht. So langsam entsteht eine ungefähre Vorstellung, wo wir hinwollen. Das wir jetzt wieder näher der Heimat sind, hat natürlich Gründe. Bald ist Weihnachten. Ja. Doch. Das ist nicht mehr weit. Und, wenn es möglich ist, wollen wir das Fest mit unseren Familien feiern.

Nach dem Jahreswechsel tendieren wir mal nach oben ; -). Unser Wunsch ist es bis Schweden zu kommen. Wir werden sehen. Wir wollen uns da auch nicht so festlegen. Lieber flexibel sein, wer weiß, was sich alles noch anbietet. 

Grüße und bis denn.

Eure Micha

Im Schraubenwahn

Also so ne große Veranda ist echt enorm viel Arbeit! Phil hat es ausgerechnet: Für die komplette Terssse sind es ca. 1100 Schrauben, die es zu vesenken gilt. Und dabei ist es mit reindrehen gar nicht getan; erst muss man ein Loch bohren, dann für den Schraubenkopf ein Senkloch fräsen und schließlich die Schraube mit viel Kraft reinschrauben. Warum das alles? Damit das Holz zum einen nicht einreißt und zum anderen damit die Schraube ebenerdig mit dem Brett ist. 

Praktisch. Zwei oder drei Akkuschrauber, dann muss man nicht ständig den Aufsatz wechseln

Oben Senkloch unten schon mit Schraube drin
Fast fertig. Noch die Treppe wieder dran und hoffentlich noch die Zierleiste. Wird knapp…

Morgen um die Zeit sitzen wir hoffentlich im Auto. Und noch sooo viel zu tun. Keine Zeit verlieren.

Aber den goldenen Oktober genießen wir trotzdem…

Grüße 

Von Joghurt, Tierspuren und einer Veranda 

Guten morgen.

Hurra die Sonne scheint. Man lernt das so zu schätzen. Gestern war wieder ein arbeitsreicher Tag. Zunächst hieß es Etiketten stempeln und Joghurt verpacken. 

So sieht die eine Seite des Wagens aus. Meistens sind zwei volle Wägen zu verpacken

Insgesamt waren es gestern 624 Gläser. Wohoo. Und danach ging es weiter mit Hagebutten ernten. Zwischendurch noch Wäsche aufhängen (nachdem nun die natürliche Trocknung wieder funktioniert😉) und dann Bolognese kochen. Natürlich aus Schaffleisch. Hmmm. Nach dem Kochen mussten die Schafe noch gefüttert werden. Dann gönn ich mir eine Pause und am Nachmittag geh ich mit den Kindern und Muna spazieren. 

Mit Kindern spazieren kann anstrengend sein, aber auch sehr bereichernd. Kinder sehen die Welt noch mit andren Augen und während ich die Uhr im Blick habe  (ich muss  nochmal in Stall) entdeckt Fynn Spuren im sandigen Boden.

Na, wer weiß es? Genau, ein Reh

Schon etwas schwieriger…Fynn hatte gleich ne Idee: Rabe. Fast. Eine Krähenspur

Dieses Entschleunigen im Alltag ist oft eine Wohltat. 

Ja. Phil ist auch noch da😉. Ist halt ne große Veranda. Außerdem macht er ja die Lader-Fahrten und hilft mir oft im Stall. 

Fast fertig

Es naht der Abschied. Am Sonntag geht’s nach Dinkelsbühl. Also noch schnell alles fertig machen 😉.  

Wie viele Stunden hat ein Tag nochmal? 

Hallo!

Das war ja gestern sooo schön! Ein wirklich toller Tierpark mit schönen Gehegen und weder zu groß noch zu klein 😊. Ich hab ja noch nie einen Wolf gesehen…und einen Löwen nur drei Meter entfernt. 

Man unterschätzt wie groß diese Tiere sind

The Lion King

Ach ja. Aber eigentlich wollte ich euch ja von unserem arbeitsreichen Tag erzählen. Phil „bastelt“ weiter an der Veranda. Das ist wirklich ein bisschen eine Stückelei. Bei mir ging der Tag mit Fütterung der Laufenten und Schafen los. Fegen und Kraftfutter auffüllen. Dann in den Keller zum Joghurt verpacken. Danach die Blockhütte sauber machen, rein zum Kochen (ich hab heute mit Wirsing gekocht und es hat sogar Phil geschmeckt 😉). Eine kurze Mittagspause und dann auf zum Hagebutten ernten 

Und das ist nur die eine Seite vom Baum

Das ist vielleicht ein undankbares Geschäft. Zum Einen sind die Früchte winzig und es dauert ewig bis sich der Eimer füllt. Zum Anderen gehen sie nicht gerade leicht vom Strauch ab. Mal ganz abgesehen davon, dass man auch noch von den Dornen gepiekst wird.

Mein Ertrag nach fast einer Stunde 😣

Als ich gesehen habe, dass die Schafe auf der Weide sind, flitzte ich in den Stall, um die Türe zu verschließen. Tja. War wohl nix. Der Mist ist mittlerweile so hoch, dass die Türe sich nicht mehr bewegen lässt. Phil hat dann für mich das Außengatter verschlossen. Warum fragt ihr euch? Damit ich in Ruhe einstreuen kann, sonst landet ja das ganze Stroh auf den Schafen.

Alles piko bello. Das bleibt nicht lange so
In freudiger Erwartung vor dem Gatter

Das ist echt ein großer Stall. Mann oh Mann war das ne Arbeit allein. Phil hat mir dann die Futtertische leer gefegt, so dass ich frisches Gras drauf schmeißen konnte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer nasses Gras ist 😫.  Danach war ich körperlich echt am Ende. Aber mein Hund war noch nicht laufen. Also schnapp ich die Kinder und los geht’s zum Spaziergang. Natürlich hängt es genau dann an zu regnen. Um sechs Uhr waren wir wieder da. Nun heißt es Abendessen richten (fehlende Lebensmittel bei Hannah holen und die Kühlsachen aus dem Wohnwagen rübertragen) und Kids ins Bett bringen. Abwasch machen. Phil mach noch Spächtele (kleine Holzstückchen); wir machen hier unser Feuerholz hier alles selber. Geduscht hab ich noch nicht. Auch noch nicht genäht. Wo ist bloß der Tag hin? 

Ich versuch dann mal noch ein paar Stunden aufzutreiben. Bis dann.

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑