Ein bisschen Pech am Glückstag 

Heute haben wir frei. Ein tolles Gefühl. Wir feiern den 2. Geburtstag von Ylvi, ein noch besseres Gefühl 😊. Das Wetter ist zwar bescheiden, aber ihr wisst ja…“Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n…“ 😉. 

Nachdem der Tag nicht ganz so prickelnd gestartet hat, sitzen wir nun im Auto Richtung München in den Tierpark. Juhuu.

Heute früh, so gegen  halb fünf  (eigentlich wollten wir ja ein bisschen „ausschlafen“), hörte ich ganz seltsame Geräusche…Es stellte sich heraus, dass der Zirkuswagen undicht war. Es regnete  (natürlich) auf meine Seite des Bettes, ganz nah am Rand, so dass es auch auf dem am Boden liegenden Luftballon regnete. Das hat sich vielleicht gruselig angehört. Naja. Ich weckte also Phil und dann stand ich da, mit dem Handtuch in der Hand und drückte gegen die undichte Stelle, während Phil auf das Dach kletterte und den Regenablauf wieder funktionsfähig machte  (er war verstopft). Ein spitzen Morgenprogramm! 

Aber davon lassen wir uns natürlich den Tag nicht verderben. Gestern Abend hab ich meinem Sonnenschein noch schnell ein Schnullerband genäht. Sie liebt es ❤.


So. Wir kämpfen uns durch den Münchner Pendelverkehr. Bis dann.

Projekt „Gemüsegarten“ abgeschlossen 

Guten Morgen.

Sorry. Gestern war es wieder nix mit dem Internet. Weiß gar nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber WLAN ist nicht mehr. 

Nun zum eigentlichen Thema: 

Es ist so ein gutes Gefühl ein Projekt zu beenden. Angefangen haben wir mit dem Entfernen von mannshohen Brennesseln und geendet haben wir mit einer Folie, die Jahre hält und unter der das Unkraut verottet. Somit ist der Gemüsegarten nun bereit seine Aufgabe zu erfüllen 😊

Das wird ein Spaß…Mit gefühlter Windstärke 10 Folie auslegen
Jeder Zentimeter wird ausgeleg

Alles beschweren mit Steinen und Brettern

Da fliegt nix weg 😅

Fertig

In der Hoffnung das dieser Garten schon nächstes Frühjahr seiner Bestimmung folgen darf , „übergeben“ wir ihn nun zurück an die Hofbesitzer. 

Mit der Veranda geht es auch voran, trotz dass das Wetter schlechter geworden ist. Die Schafe füttern wir nebenher auch noch. Meine zwei neuen Aufgaben heißen Hagebutten ernten und Blockhütte sauber machen. Nicht zu vergessen, heute muss wieder Joghurt verpackt werden und davor heißt es Etiketten bekleben.

Na denn, auf in einen neuen Tag 🤗

Zimmermann vs. Schreiner oder wie man eine Veranda baut

Grob kennt man ja den Unterschied zwischen einem Schreiner und einem Zimmermann. Michael erklärte: „der Zimmermann bringt seine Maschinen zum Material und der Schreiner bringt das Material zur Maschine“ 😊

In der Halle vom Michael steht z.B. eine große Hobelmaschine, in die muss man die Bretter nur reinschieben und auf der anderen Seite kommen sie gehobelt wieder heraus 😉.  Die langen Bretter konnten wir nicht in der Hobelmaschine hobeln, da der Platz nicht ausreichend war. Also machen wir es wie der Zimmermann und bringen die Maschine zum Material. Alles gehobelt, gefast und ne Kante gemacht für den Regenablauf…Dann kann es ja losgehen.

Die Balken haben wir schon mal hingelegt. Das Grundgerüst konnte stehen bleiben 
23 Balken davon angeschrägt, damit der Regen besser abläuft (und das nur für de  vorderen Teil der Veranda)
Abstände messen, damit die Bretter auch auf den Balken aufliegen
Zusätzlich zum Anschrägen noch ne Folie, so halten die Balken länger
Ein paar kleine Schrauben
Wie der Schreiner kann es eben keiner 😁

So nachher geht’s weiter mit der Veranda. Ich dokumentiere dann den restlichen Verlauf in einem neuen Beitrag 😉

Pfiad euch

Ein halber Tag ist auch viel Arbeit 

Und wieder geht ein Tag zu Ende. Heute morgen, nachdem ich noch schnell ca. 160 Joghurtgläser mit Etikett ausgestattet und verpackt habe, sind wir mit dem Auto losgefahren. Zunächst nach Mühldorf, um Käse und Milch an einen Bio-Laden auszuliefern und schließlich nach Altötting, ein Wallfahrtsort, den Phils Oma eine Zeit lang ihr zu Hause genannt hat. Bei gerade mal 30 km Anfahrt mussten wir da quasi hin.

Wenn man seit langem mal wieder so Touri-mäßig unterwegs ist, fühlt man sich wie ein Hinterwäldler 😅. 

Die Gnadenkapelle im Hintergrund. Alles sehr religiös da

Am Nachmittag waren wir zurück und sofort wurde wiedergeschafft. Phil baut am 2. Teil der Veranda und ich kümmere mich um die Schafe…

Ylvi hilft natürlich beim Füttern
Ein kleiner Hirte mit Mistgabel
Noch ein Küsschen

Altes Gras raus, neues rein, alles fegen und noch neues Stroh, damit die Damen und der Herr auch bequem liegen. 

Anschließend helfe ich Phil noch in der Halle beim „Frasen“ (ihr könnt das gerne googeln 😉). Dann heißt es Abendessen vorbereiten, noch ne Runde mit Muna drehen und die zwei Rabauken ins Bett bringen. So. Tag rum. Fühle mich eigentlich genau wie gestern und da hab ich mindestens 4 Stunden mehr gearbeitet. 

Ja, ja. Auf nem Hof gibt’s nun mal keinen freien Tag in diesem Sinne. Auch etwas, dass wir uns immer wieder bewusst machen.

Heute kam ab Mittag die Sonne raus und gefühlt seit diesem Zeitpunkt habe ich Kopfschmerzen. Ich mach dann jetzt mal Feierabend. Gute Nacht. 

Werkstatt-Feeling

Guten Morgen,

gestern war unser Werkstatt-Tag. Also eigentlich Phils. Aber da hat sich dann die ganze Familie eingeklinkt. Zunächst durfte Fynn mal ein bisschen sägen und hobeln, er meinte passend: „jetzt bin ich auch ein Schreiner,Papa!“ 

Sägen wie ein Großer
Stolz wie Oskar mit dem Zughobel

Am Nachmittag kam der Holznachschub für die Veranda. Das bedeutet 22 Balken grob zusägen, die Kanten fasen und nochmal auf Maß sägen. Da wirds laut. Vorbildlich tragen wir alle die Mickey-Maus-Kopfschützer

Smile 😊
Zwischen den Sägespänen lässt sich prima Baustelle spielen
Diese Mopsbäckchen 😅

Nebenbei sind Phil und ich mittags und abends nun fürs Füttern der Schafe zuständig. Und fürs einstreuen und eben alles was so ansteht außerhalb vom Melken. Ich hoffe ich denke heute ans Bilder machen 🙈.  Draußen stürmt es und es regnet in Strömen. Willkommen zurück Herbst. Also, auf in die Matschsachen. 

Schreckminuten

Und dann war sie weg. Verschwunden im Nebel. Wer? Muna natürlich. Nach 10 Minuten hatte ich die erste Panikattacke. Nach 20 dann die zweite. Und nach einer halben Stunde war ich mit den Nerven völlig am Ende. 

Der Tag fing schon so prima an. Normalerweise steh ich so um halb sieben auf, um dann mit Muna zu laufen. Um 7.12 Uhr hab ich auf den Wecker geschaut. Mist. Das Handy ist in der Nacht ausgegangen. Sch…Akku. Beim Spaziergang ist Muna dann plötzlich weg gewesen. Ich dachte erst noch „die kommt gleich wieder“ und hab mir noch den Spaß gemacht und mich im Maisfeld versteckt. Tja. Falsch gedacht. Madame hatte heute Lust auf einen Trip der besonderen Art.

Mein Handyakku natürlich fast leer. Phil angerufen. Muna ist nicht zum Zirkuswagen gelaufen. Dann ruft er nochmal an. Jemand hat sie gefunden und mitgenommen. Gott sei Dank ist Muna bei Tasso registriert und die haben gleich ne Vermisstenanzeige rausgegeben (das ging alles richtig fix). Der örtliche Tierarzt hat dann bei Phil angerufen. Der nette Herr hat sie mir dann hierher gefahren. Er meinte sie blutet um den Mund rum. Oh Gott, bitte hab kein Reh zum Frühstück gegessen. Nein. Hat sie nicht. Das Blut kommt vom Ohr und ist ihres. Hoffentlich hat ihr ne Katze eine Lektion erteilt.

Alle wieder zurück. Mir reichts dann für heute. 

Servus.

2. Jubiläumsbeitrag

Was? Schon wieder ein Monat rum? Die Zeit rennt. Da wir gerade im Zirkuswagen hausen und zusätzlich noch den Wohnwagen haben, blieb zu mindestens das Platznot-Gefühl aus. Das Urlaubsgefühl schwindet, obwohl wir jetzt wieder viele Tage gutes Wetter hatten. Und trotzdem fühlen wir uns noch wohl und sehnen uns nicht nach dem „normalen“ Leben 😉.

Heute ist das Wetter zwar mies, aber wir haben seit gestern vormittag Besuch 😊. Die Paten der Kinder sind da! Welch eine Freude. 

Gestern gab es dann natürlich erstmal ne Hofführung. Voller Stolz präsentiere ich meine Mauer…

Jetzt wurde hier auch noch gemäht

Michael meinte er zeigt das dann den nächsten wwoofern mit der Aussage: „so muss es aussehen“

Die Kinder sind ganz aus dem Häuschen und wollen gleich mit den zwei auf das große Trampolin. Das ist ein Spaß für Groß und Klein 😁

Anschließend hilft Jojo mir Stempeln und Stefan hilft Phil gefühlte 800 Schrauben aus den letzten alten Brettern der Veranda zu ziehen. 

Sieht das nicht total ulkig aus?😅

Parallel. Im Akkord. Schrauben ziehen.

Abends waren wir dann noch Essen. Ja. Wir haben uns das gegönnt. War wirklich schön. Heute sind wir für die Schafe zuständig. Also Füttern, Einstreuen und neues Stroh reinbringen. 

Na denn mal los. 

Unkraut erfolgreich besiegt 

Das Internet war mal wieder ne Katastrophe gestern. Hmpf.

Zunächst einmal hatten wir Besuch. Ach das war schön. Kurz aber schön. Meine Schwester kam vorgestern Abend und blieb bis gestern vormittag. Die Kinder und wir haben uns sehr gefreut!

Gestern habe ich endlich mein Projekt „Unkraut“ beendet. Es ist etwas ausgeartet und nachdem Hannah und ihr ältester Sohn noch gemäht haben, hat mich erst Recht der Eifer gepackt, denn dann sieht es einfach noch schöner aus😊.

Zur Erinnerung…Das sind die Bilder von vor 2/3 Wochen…

Das Haus mit dem Garten bei unserer Ankunft
Der obere Teil der Mauer mit gaaaanz viel Unkraut

Muna zwischen Mauer und Garten

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich kann euch nicht genau sagen, wie lange ich gebraucht habe, aber es waren auf jeden Fall viele Tage. Am Schluss konnte ich jeden Tag dran weiter arbeiten und da hab ich sogar vom Unkraut geträumt 😅

Gerodet
Das sieht doch ganz hübsch aus
Auch die Stufen erstrahlen in neuem Glanz
Die Treppe von der alten Veranda hat einen neuen Platz gefunden

Genäht hab ich gestern auch noch. Heute muss ich mal n bisschen „Haushalt“ machen…und später willegal Hannah mit mir die Homepage machen.

Jetzt lauf ich noch mit Muna durch den Nebel und dann frühstücken 😊.  Einen wunderschönen Tag euch!

Vom Nähen und vom Wetter 

Es ist vollbracht! Mein 1. Nähwerk unterwegs. Die Hose wird verschenkt…

Da wir ja momentan eine Zwei-Raum-Wohnung zur Verfügung haben, hab ich die Nähmaschine im Wohnwagen aufgebaut. Welch eine Erleichterung, wenn man alles stehen lassen und am nächsten Abend weiterarbeiten kann 😊. 

UPDATE ALLTAG 

Mittlerweile ist es kälter geworden. Ja, lacht nicht. Es ist die Zeit des Zwiebelprinzips und der vielen verschiedenen Jacken. Wir brauchen morgens jetzt 15 Minuten länger zum Anziehen, um uns dann nachmittags bei 19 Grad die Kleider wieder vom Leib zu reißen. Tagsüber heizt sich der Zirkuswagen auf, so dass wir bei 23 Grad ins Bett können. Nachts nimmt die Temperatur stündlich ab und der Morgen startet mit kalten 13 Grad drinnen (immerhin)  und 5 Grad draußen. Also erst mal Feuer machen. Die Spaziergänge mit Muna sind z.T. noch in der Dämmerung und abends dann im Dunkeln 😱. Naja. Das kennt jeder Hundebesitzer. 

Aber diese spätsommerlichen Sonnenstrahlen sind so angenehm, dass man das alles vergisst. Hoffentlich bleibt es noch bisschen so.

Grüße eure (wieder gesunde) Micha

Zeit 

Ja. Nun doch ein kleiner philosophischer Beitrag. Wir hatten in unserem Wohnzimmer immer eine Uhr hängen auf der stand:

Zeit verstreicht. 

Nutze sie gut. Sie wartet nicht auf dich.

Ich habe (naiv wie ich bin) geglaubt, wenn wir auf Tour sind dann hab ich Zeit. Zeit für meine Kinder, für meinen Mann, für meinen Reiseblog, für mein Nähen…Für mich. Falsch gedacht. Die Tage vergehen so schnell. Ich sage oft zu den Kindern: „ich hab jetzt keine Zeit“. Abends hab ich dann weder genäht, noch schon den Blog geschrieben, noch hatten Phil und ich mal Zeit zu sprechen. Ist das denn normal? Ich frage mich, wie das denn die anderen reisenden Familien machen. Man muss doch in irgendeiner Form arbeiten oder? Ich bin gefrustet. Ich versuche mich wenigstens mehr auf meine Kinder einzulassen, denn diese ZEIT kommt nie wieder. Und was man da alles für kleine und große Wunder entdecken darf…

Ein Tier. Für Kinder magisch anziehend
Mama schau doch mal
Ein doppelter Regenbogen. Ob da wohl ein Schatz liegt?
Mama, schau da sind Bäume

Ich wünsche euch allen mehr Zeit…Oder noch besser, weil das ist ja leider nicht möglich; ich wünsche euch Zeit, um das zu tun, was euch glücklich macht.

Ich schaue mir jetzt noch den wolkenlosen Sternenhimmel an. Ohne störende Straßenlaterne. Zeit für mich. Und für Phil natürlich.

Gute Nacht

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